Handball | Bundesliga Halle verpasst Big Points gegen Mainz

7. Spieltag

Eigentlich war Halle-Neustadt gegen Mainz 05 als Favorit ins Spiel gegangen, die Partie aber verlief dann anders. So mussten sich die Sachsen-Anhalterinnen gegen den Tabellenvorletzten mit 22:28 (10:15) geschlagen geben. Das Kuriose: Ursprünglich hatte der SV Union die Punkte schon auf seinem Konto - bis das Sportgericht kam.

Auszeit der Wildcats mit Trainer Jan-Henning Himborn
Auszeit der Wildcats mit Trainer Jan-Henning Himborn (Archiv) Bildrechte: imago images/Eibner

Sportgericht setzt Begegnung neu an

Zur Vorgeschichte: Eigentlich hätten beide Teams bereits am 24. Oktober aufeinandertreffen sollen. Da Mainz aber nicht die im Hygienekonzept der Handball Bundesliga Frauen (HBF) geforderten Corona-Tests vorlegen konnte, wurde die Partie abgesagt und für Halle-Neustadt gewertet. Diese gingen gegen die Entscheidung vor das Bundessportgericht und bekamen dort Recht. So trafen sich die Teams also am Mittwochabend, um die Punkte auf sportlichem Wege auszufechten.

"Wildcats" verschlafen die Anfangsphase

Die Geschichte des Spiels ist relativ schnell erzählt: Der Tabellenvorletzten aus Mainz, die am vergangenen Wochenende ihr erstes Spiel gewinnen konnten, nutzten die Defensivfehler der "Wildcats" eiskalt aus, während das Team von Jan-Henning Himborn in der Offensive zu viele Einzelaktionen versuchte, diese aber nicht zu einem Torabschluss brachte. Von den ersten vier Union-Toren waren drei Siebenmeter. So erspielten sie die Mainzerinnen einen Vorsprung (5:9/16. Minute), dem Halle den Rest des Spiels hinterherlief. Häufig unstrukturierte Angriffe oder schlechte Abschlüsse sorgten dafür, dass dieser auch nicht merklich kleiner wurde. Mit fünf Toren Rückstand ging es in die Pause (10:15).

Die "Wildcats" kommen wieder ran

Eine achtminütige Phase ohne Mainzer Tor im zweiten Abschnitt ließ die Himborn-Sieben wieder auf einen Zähler ran kommen (18:19/42.). Doch die Hoffnung hielt nicht lange. Mainz zog das Tempo wieder etwas an, machte vier Tore am Stück und hatten den alten Abstand wiederhergestellt. Wie schon im ersten Abschnitt, wurde die Defensive der Rheinhessen nicht ausreichend gefordert. Für Halle war es vierte Niederlage in Serie.

Torhüterin Gudelj verlängert

Zumindest vor dem Spiel gab es positive Nachrichten bei Halle. Der Verein teilte mit, dass Torhüterin Anica Gudelj ihren Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert hat. "Diese Verlängerung war für die Mannschaft und den Verein enorm wichtig. Anica bringt seit mehreren Jahren eine konstant gute Leistung und sorgt somit für Stabilität. Zusammen mit Lara Lepschi und Thara Sieg haben wir ein gutes Torhüter-Trio. Für die beiden jungen Torhüterinnen ist Anica ein echtes Vorbild", so ein glücklicher Sportdirektor und Trainer Jan-Henning Himborn.

Torhüterin Anica Gudelj (SV Union Halle-Neustadt)
Torhüterin Anica Gudelj Bildrechte: imago images/foto2press

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 20. Januar 2021 | 21:45 Uhr

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