Handball | DHB-Pokal THC-Handballerinnen verpassen Pokal-Überraschung gegen Bietigheim

Halbfinale

"Bietigheim war für uns das erste Mal in dieser Saison schlagbar" - der Coup gelang den Frauen von THC-Coach Müller aber nicht. Gegen den Top-Favoriten schnupperte der THC im Pokal-Final-Four zumindest an der Überraschung.

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Jennifer Rode (Thüringer HC, 43) trifft gegen Gabriela Goncalves Dias Moreschi (SG Bietigheim, 94, Torhüterin) 1 min
Bildrechte: Steffen Prößdorf

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Jennifer Rode (Thüringer HC, 43) trifft gegen Gabriela Goncalves Dias Moreschi (SG Bietigheim, 94, Torhüterin) 1 min
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Die Handballerinnen des Thüringer HC haben das Halbfinale im Pokal-Final-Four gegen die SG BBM Bietigheim verloren. Mit 28:32 (12:17) unterlagen die THC-Frauen am Samstag (28.05.2022) dem deutschen Meister und Europacup-Gewinner Bietigheim. Im Finale am Sonntag (29.05.2022) in Stuttgart trifft die SG BBM nun auf Oldenburg. Im Spiel um Platz drei spielt der THC gegen Buxtehude.

Kündig: "Ich bin stolz"

"Unser Ziel war, dass wir so lange wie möglich mit dem Favoriten mithalten. Das ist uns gelungen", sagte die mit sieben Toren beste THC-Werferin Kerstin Kündig nach dem Spiel im SWR. "Ich bin sehr stolz. Wir können mit erhobenem Haupt aus dem Spiel gehen. Bietigheim hat den breiteren Kader. In der zweiten Halbzeit hat sich das gezeigt."

Müller: "Haben uns selbst geschlagen"

Für THC-Trainer Herbert Müller war Bietigheim nach zwei klaren Niederlagen in der Bundesliga "für uns das erste Mal in dieser Saison schlagbar." Richtig freuen konnte sich der Coach aber nicht: "Wir haben uns selbst geschlagen. Immer wenn wir nah dran waren, haben wir kleine technische Fehler gehabt. Das war schon in der ersten Halbzeit so, da haben wir auch Siebenmeter vergeben. In der zweiten Halbzeit haben wir noch einmal alles reingeworfen. Dann darfst Du keine technischen Fehler machen. Bietigheim bestraft das gnadenlos.

Anika Niederwieser (Thüringer HC, 14) kämpt sich durch die Abwehr der SG BBM Bietigheim
Anika Niederwieser (Thüringer HC, 14) kämpt sich durch die Abwehr der SG BBM Bietigheim. Bildrechte: Steffen Prößdorf

1. Halbzeit: THC führt

Der THC hielt in der ersten Halbzeit lange mit, führte teilweise sogar (9:8/17.). Doch in einer Phase von sechs torlosen Minuten des THC drehte Favorit Bietigheim das Spiel (9:12/23.) und zog bis zur Pause auf fünf Tore davon (12:17). Der THC vergab immer wieder seine Chancen und kassierte Tore nach schnellem Umschalten der Bietigheimerinnen. Auch nach dem Wechsel lief der THC zunächst hinterher (13:21/37.).

2. Halbzeit: THC-Aufbäumen und starke Torfrauen

Nach einem Aufbäumen und dank der Torfrauen Irma Schjött (sechs Paraden) und Laura Kuske (vier Paraden) konnten die Thüringerinnen bis auf drei Tore heran (21:24/48.; 26:29/57.). Doch mehr ließ Bietigheim nicht zu - das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch siegte am Ende doch deutlich.

Bietigheim: Rekordserie geht weiter

Bietigheim baute mit dem Sieg gegen die THC-Frauen die Rekordserie von wettbewerbsübergreifend schon der 52. Pflichtspielsiegen in Folge fort. Damit trennt Bietigheim nach dem Gewinn von Meisterschaft und Europapokal nur der Sieg gegen Oldenburg vom Triple. Oldenburg, der viermalige Pokalsieger und Bundesliga-Zwölfte, gewann etwas überraschend gegen den Bundesliga-Dritten Buxtehuder SV 28:26 (15:8).

Dirk Hofmeister

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 28. Mai 2022 | 19:30 Uhr

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