Aus im Viertelfinale: DSC verliert beim Favoriten in Istanbul

Der Dresdner SC ist im Viertelfinale des CEV-Cups an Galatasaray Istanbul gescheitert. Nach einer starken Leistung musste sich das Team von Coach Alexander Waibl den Türkinnen nach vier Sätzen mit 1:3 (22:25, 25:16, 23:25, 23:25) geschlagen geben. Möglichkeiten die Favoritinnen zu bezwingen waren durchaus da, doch am Ende fehlte hier und da auch das letzte Quäntchen Glück.

Trainer Alexander Waibl mit Lenka Dürr beide Dresden
DSC-Coach Alexander Waibl und Lenka Dürr (Archiv) Bildrechte: imago images/Hentschel

Besondere Umstände

Schon das Erreichen des Viertelfinals war durchaus speziell für die Damen aus Sachsen. Sowohl ins Achtelfinale, als auch in die Runde der letzten acht war man durch die coronabedingte Absage des Gegners gekommen. Somit ging es ohne viel Spielpraxis im laufenden Wettbewerb direkt gegen ein Schwergewicht im europäischen Volleyball.

Galatasaray geht in Führung - DSC kann kontern

Nachdem sich die Dresdnerinnen Mitte des ersten Satzes bereits mit drei Punkten (18:15) absetzen konnten und bis dahin eine fast tadellose Leistung hinlegten, schlichen sich zum Ende des Durchgangs erste kleine Fehler in das Spiel. Zwei starke Blocks der Türkinnen brachten die Gastgeberinnen wieder zurück und so ging der erste Satz aus DSC-Sicht doch noch verloren.

Bleibenden Eindruck schien dies aber nicht hinterlassen zu haben, denn das Waibl-Team kam mit viel Energie in den zweiten Satz und spielte Galatasaray phasenweise an die Wand. So konnten die Dresdnerinnen bereits kurze Zeit später ihren ersten Satzball zum 25:16 verwandeln und das Spiel wieder ausgleichen.

Dresden ohne die letzte Konsequenz

Die letzten beiden Sätze waren fast eine Kopie des ersten. Beide Teams agierten auf hohem Niveau und auf Augenhöhe. Dresden gelang es, sich immer wieder abzusetzen - im dritten Satz auf zwischenzeitlich 16:12. Doch sie konnten die Führung nicht ins Ziel bringen. Der Angriffspower der Türkinnen brachte sie immer wieder zurück in den Satz und machte dem DSC zu schaffen. Hinten heraus fehlte möglicherweise auch ein wenig die Coolness, um in der Crunch-Time gegen einen solchen Gegner zu bestehen. Besonders bitter: Beim Stand von 23:23 im vierten Satz landete der Angriffsschlag der Gastgeberinnen deutlich im Aus - die Schiedsrichterin gab den Ball aber gut und Galatasaray nutzte den ersten Matchball zum 25:23.

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