Aktuelles & Nachrichten Affenpocken - das neue gefährliche Virus? Keine Panik!!

Die Welt hat einen neuen Virus: überall wird über die Affenpocken gesprochen. Dabei ist der Virus weder neu, noch muss da irgendjemand Panik verbreiten! Quinn und Motu sagen euch, was ihr darüber wissen müsst.

Affenpocken WozNiu 2 min
Bildrechte: MDR

Fr 27.05.2022 15:47Uhr 02:06 min

https://www.mdr.de/tweens/wozniu/video-625690.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Affenpocken WozNiu 2 min
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Erstmal so viel: Da rollt keine neue Pandemie auf uns zu! Affenpocken wurden beim Menschen bereits 1970 in der Demokratischen Republik Kongo entdeckt. Seitdem gibt es immer wieder mal kleinere Ausbrüche der Krankheit beim Menschen, besonders in Zentral- und Westafrika. Was Wissenschaftler:innen und Mediziner:innen jetzt vor ein Rätsel stellt, ist, dass es über die ganze Welt verteilt einige wenige Ausbrüche gibt. Die Weltgesundheitsorganisation sagt deshalb, dass es dringend notwendig ist, das zu beobachten.

Affenpocken sind vor allem durch Ausschlag im Gesicht, auf den Hand- und Fußflächen, im Mundinnenraum oder im Genitalbereich gekennzeichnet. Sie können Fieber, Hals- und Rückenschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten verursachen. Dennoch sind die Erkrankungen in den meisten Fällen nicht bedenklich. Die Affenpocken heißen Affenpocken, weil sie im Labor das erste Mal bei einem Affen nachgewiesen wurden. Sie sind eine seltene Krankheit, die eigentlich vor allem bei Nagetieren vorkommt.

Ein Mensch kann sich damit aber auch anstecken, zum Beispiel durch Blut oder Ausscheidungen infizierter Tiere und beim Umgang mit dem Fleisch dieser Tiere. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist selten. Sie kann bei sehr engem Körperkontakt auftreten. Das Virus wird über Körperflüssigkeiten übertragen, also zum Beispiel, wenn die Pusteln, die bei der Krankheit gebildet werden, eitern oder bluten.

Oder aber durch Sex. Gerade weil ein enger Körperkontakt nötig ist, um sich anzustecken, geht das Robert-Koch-Institut (RKI) davon aus, dass der Ausbruch der Krankheit begrenzt bleibt. Für die breite Bevölkerung besteht nach dem derzeitigen Wissensstand des RKI nur eine geringe Gefährdung, sich anzustecken. Dennoch empfiehlt das RKI Erkrankten und ihren nahen Kontaktpersonen eine Quarantäne von 21 Tagen.