MDR Wissen Adventskalender Überall Samen! Kam das Leben aus dem All?

Was hat das Weltall mit der Entstehung des Lebens zu tun? Die Vertreter und Vertreterinnen der Panspermie-Theorie sagen: Unser Planet wurde mit Lebenssamen aus dem All "befruchtet".

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Am Anfang war nur tote Materie – und dann rührte sich auf einmal etwas. Aber wie kam es eigentlich dazu? Forschende rätseln seit Urzeiten darüber, wie das Leben auf der Erde entstehen konnte. Eine Idee ist die sogenannte Panspermie-Theorie: Viren oder Bakterien aus dem Weltraum sind als "Lebenssamen" auf die Erde gekommen und starteten hier den Prozess der Evolution. "Pan" bedeutet überall und Sperma, naja Samen – überall Lebenssamen!

Kam das Leben via Komet?

Die Idee ist nicht mehr ganz neu: Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts hatte der schwedische Physiker Svante Arrhenius den Gedanken, dass ein Komet die ersten Lebewesen auf die Erde brachte. Aber: Dafür müsste dieses Leben von einem fremden Planeten aus mehrere Lichtjahre lang durchs lebensfeindliche All getrieben sein – und das klingt eher unwahrscheinlich. Deswegen ist die Idee unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ziemlich umstritten.

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Die Debatte über Panspermie polarisiert. Das Auftauchen eines fußballfeldgroßen, zigarrenförmigen interstellaren Objektes "Oumuamua" lieferte 2017 weitere Indizien.

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