MDR Wissen Adventskalender Gibt es Anti-Sterne?

Heute im MDR WISSEN Adventskalender: Punk-Sterne, die sich von all der vorweihnachtlichen Besinnlichkeit nicht beeindrucken lassen. Aber sind sie gefährlich oder nur ein paar harmlose Systemverweigerer?

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Dass wir nachts einen Sternenhimmel voller Lichtpunkte über uns haben, ist wahnsinnig schön und irgendwie romantisch. Aber gibt es neben den hellen Sternen, die wir mit bloßem Auge sehen können, auch noch verborgene, dunkle Anti-Sterne? Und wie kann man sich solche Sterne vorstellen? Punk-Sterne, die irgendwie Anti-Alles sind?

Keine Materie ohne Antimaterie?

Das natürlich nicht – aber die Theorie von der Antimaterie besagt, dass es zu jedem Teilchen ein sogenanntes Antiteilchen geben muss. Beide haben exakt die gleichen Eigenschaften, aber eine unterschiedliche Ladung. Das Antiteilchen zum negativ geladenen Elektron ist beispielsweise das positiv geladene Positron. Treffen Teilchen und Antiteilchen aufeinander, vernichten sie sich gegenseitig. Weil unser gesamtes Universum aus Atomen besteht, gelten im Großen wie im Kleinen dieselben Gesetze. Es müsste also zu all der Materie in unserem Universum auch die passende Antimaterie geben – und zu jedem Stern einen Anti-Stern.

Zumindest wäre das physikalisch möglich, aber es ist schwierig, Beweise für die Existenz oder Nichtexistenz dieser Sterne zu finden. Zumindest in unserer Heimatgalaxie ist ihre Existenz aber sehr unwahrscheinlich, denn: hier ist alles vergleichsweise nah beieinander. Die Anti-Sterne wären also längst auf ihre positiven Versionen getroffen. Und das hätten wir gemerkt, weil beim gemeinsamen Verglühen der beiden Sterne Gammastrahlung entstehen würde. Diese Strahlung können wir mit Weltraumteleskopen beobachten.  

iz

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