Der Osten - Entdecke, wo du lebst | Der Koloss vom Thüringer Meer - die Bleilochtalsperre Die Bleilochtalsperre: damals und heute

Menschen stehen auf einem Schuttberg. Daneben sind eingefallene Häuser zusehen.
Am 24. November 1890 wälzte sich eine gigantische Wasserwelle das Saaletal hinunter und reißt Menschen, Tiere, Häuser und Betriebe mit sich. Ganze Dörfer werden zerstört und überflutet. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Die Staumauer von der vom Wasser abgewandten Seite. Herbstliche Bäume sind zu sehen.
Im Dezember 1932 wird an der Saale in Thüringen, nahe der Stadt Schleiz ein riesiger Koloss seiner Bestimmung übergeben. 65 Meter hoch, 210 Meter breit - die Bleilochtalsperre. Eine gigantische Wand aus Beton, von 20. 000 Arbeitern in sieben Jahren Bauzeit errichtet. Hinter der Mauer: der mit 215 Millionen Kubikmeter Wasser gefüllte Stausee- das "Thüringer Meer". Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Menschen stehen auf einem Schuttberg. Daneben sind eingefallene Häuser zusehen.
Am 24. November 1890 wälzte sich eine gigantische Wasserwelle das Saaletal hinunter und reißt Menschen, Tiere, Häuser und Betriebe mit sich. Ganze Dörfer werden zerstört und überflutet. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Die Baustelle der Bleilochtalsperre.
1926 war offizieller Baubeginn. Acht Betonpfeiler tragen da, wo später die Staumauer steht, eine hölzerne Betonier-Brücke. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Die Talsperre im Bau.
180.000 Kubikmeter Beton sind in der 65 Meter hohen und gut 210 Meter breiten, leicht gekrümmten Mauer verbaut. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Die neu erbaute Talsperre mit der Staumauer.
1932 wir die Bleilochtalsperre in Betrieb genommen. Das Staubecken wird langsam geflutet. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Ein Arbeiter mit gelbem Helm seht vor einer Betonwand.
"Ich hab allergrößte Hochachtung und größten Respekt vor den Menschen, die damals, hier vor 85 Jahren diese Talsperre gebaut haben..." ,meint Thomas Beyer, Betriebsleiter der Vattenfall-Wasserkraftwerke in Thüringen Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Ein Schiff fährt nah am Ufer entlang. Dort stehen herbstliche Bäume.
Friedlich schippert sie auf dem "Thüringer Meer": Die MS Bad Lobenstein. Europas kleinstes Kreuzfahrtschiff, bietet zehn Urlaubern in fünf Kabinen Platz. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Ein Mann steht am Steuerrad des Schiffes.
Und Kapitän Klaus-Peter Pretsch weiß jede Menge über Land und Leute zu berichten. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Ein Schiff auf dem Wasser. Im Hintergrund ist die Staumauer zu erkennen.
Zu Beginn einer jeden "Kreuzfahrt" steht der Besuch der Staumauer an. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Ein Mann und eine Frau sitzen auf Campingstühlen.
Doch auch am Ufer des Bleilochsees gibt es Interessantes zu erzählen: Martina und Hans-Jürgen Wegerich lernen sich... Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Zelte stehen auf einer Wiese. Im Hintergrund stehen Tannen.
...als Kinder beim Zelturlaub am Bleilochsee kennen, verlieben sich ineinander und verlieren sich doch aus den Augen. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Ein Hochzeitspaar am Ufer der Talsperre.
Jahrzehnte später treffen sie sich an der Talsperre wieder. Sie verlieben sich erneut, heiraten und feiern hier sogar ihre Hochzeit. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Ein Fahrgastschiff auf dem Wasser.
Und so gibt es noch viele andere Geschichten rund um den Stausee zu erzählen... Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Eine Gaststätte von innen mit Tischen und Stühlen.
..wie z.B. die Geschichte der Saalburger Marmorwerke, deren Produkte sogar den Palast der Republik zierten. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Ein Denkmalschild an der Mauer der Talsperre.
2016 wird die Bleilochtalsperre zum "Wahrzeichen der Ingenieurskunst" ernannt – das erste Wahrzeichen dieser Art in Thüringen. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
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Die neu erbaute Talsperre mit der Staumauer.
Die neu erbaute Talsperre mit der Staumauer. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk