MDR KULTUR | Kulturpartner Stiftung Schloss Friedenstein Gotha

Blick auf auf Schloss Friedenstein mit dem Denkmal Herzog Ernst I.
Blick auf Schloss Friedenstein mit dem Denkmal Herzog Ernst I. Bildrechte: IMAGO / photo2000

Schloss Friedenstein lässt wie nur wenige andere Schlösser oder Museen vergangene Jahrhunderte lebendig werden. Inmitten eines ausgedehnten Parks ist das imposante Schloss mit seinen vielfältigen historischen Gemächern, dem barocken Ekhof-Theater und der Schlosskirche, aber auch mit einzigartigen Sammlungen zu Kunst, Natur und Geschichte nahezu unverändert erhalten. Von 1643 an ließ Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha in nur zwölf Jahren das größte frühbarocke Schloss Deutschlands bauen. Der Herzog gab ihm den symbolträchtigen Namen "Friedenstein", der nach dem Dreißigjährigen Krieg ein neues Zeitalter ankündigte. Die mit dem Schlossbau angelegte Kunstkammer bildete die Keimzelle der vielfältigen Sammlungen. Im Süden des Schlosses eröffnete 1879 das Herzogliche Museum, das seitdem internationale Anerkennung fand: bedeutende Kunstwerke von der Antike bis in die Neuzeit sind dort ausgestellt, darunter eine der ältesten europäischen Ägypten-Sammlungen, altdeutsche Meister, eine Niederländer-Sammlung, Plastiken von Jean-Antoine Houdon, Porzellan aus Meißen, Thüringen und Asien.

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