Corona-Pandemie 2G-Weihnachtsmarkt auf dem Markt und Domplatz in Halle

Halle hat in diesem Jahr den wohl kürzesten Weihnachtsmarkt aller Zeiten gefeiert. Am 23. November eröffnet, war am Tag darauf schon wieder Schluss. Grund: die neuen, verschärften Corona-Regeln. Nun hat die Stadt mitgeteilt, dass es einen Ersatz geben wird – und zwar schon ab 27. November. Mitfeiern dürfen aber nur Geimpfte und Genesene.

Ein rund sieben Meter hoher Weihnachtsstern steht auf dem Alten Markt vor dem Rathaus in Stralsund. (Aufnahme mit Zoom-Effekt)
Weihnachtsfeeling trotz Absage: Auf Teilen des halleschen Marktes wird ab Sonnabend ein kleiner Weihnachtsmarkt unter 2G-Regeln beginnen. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

"Wintermarkt" statt Weihnachtsmarkt: In Halle wird bereits am Sonnabend ein Ersatz für den in dieser Woche abgesagten Weihnachtsmarkt an den Start gehen. Das hat die Stadt Halle am Freitagmittag angekündigt. Für den Wintermarkt auf dem Marktplatz und den "Hüttenzauber" am Domplatz gilt demnach die 2G-Regel. Rein darf also nur, wer geimpft oder genesen ist und das nachweisen kann. Beide Märkte werden eingezäunt, ausgerichtet werden sie unter anderem von der Citygesellschaft.

2G-Veranstaltungen auf Marktplatz und Domplatz

Den Angaben zufolge werden die 65 Buden auf der Ost- und Westseite des Marktplatzes ab 27. November täglich von 10 Uhr bis 21 Uhr geöffnet seit. Getränke werden bis 20:30 Uhr ausgeschenkt. Auf dem halleschen Domplatz werden demnach sechs Imbiss- und Getränkestände aufgebaut, die am Wochenende ab 11 Uhr und werktags ab 14 Uhr geöffnet sein werden. Von Seiten der Stadt hieß es, dass die Märkte vorbehaltlich neuer Einschränkungen von Bund oder Land zur Eindämmung der vierten Corona-Welle stattfinden. Sollten die Regeln noch einmal verschärft werden, ist also auch eine Absage möglich.

Maskenpflicht bei geringem Abstand

Auf den Märkten am Markt und auf dem Domplatz gilt die 2G-Regel. Rein darf nur, wer geimpft oder genesen ist. Zudem gilt Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Wer auf den "Wintermarkt" am Marktplatz geht, erhält einen Stempel, um zwischen Ost- und Westseite wechseln zu können.

Halles Bürgermeister Egbert Geier (SPD) dankte der Citygemeinschaft und der "bewaffel dich betriebsgesellschaft". An die Gäste der Märkte appellierte er, sich an Hygiene-Vorschriften zu halten. Es komme auch auf das verantwortungsvolle Handeln der Besucherinnen und Besucher an, sagte Geier der Mitteilung zufolge.

Der Ankündigung vorausgegangen war die Absage des Halleschen Weihnachtsmarktes Mitte dieser Woche. Zur Begründung hatte Bürgermeister Geier die neue Verordnung des Landes zur Eindämmung der Corona-Pandemie genannt. Eine neuerliche Verschärfung der Corona-Regeln sei mit dem dezentralen Konzept des Marktes "weder organisatorisch umsetzbar noch finanzierbar", sagte Geier.

Schärfere Corona-Regeln seit Mitte der Woche

In Sachsen-Anhalt gelten seit Mittwoch dieser Woche neue Corona-Regeln. Sie sehen vor, dass Weihnachtsmärkte nur nach dem 3G-Modell geöffnet werden dürfen – dass also nur Menschen Zutritt haben, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind. In Halle ist das nach Angaben der Stadt von Mittwoch nicht umsetzbar, weil der eigentlich angedachte Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Lage in diesem Jahr auf mehrere Flächen verteilt wurde. Man könne die Regeln auf dem großen Gelände in seiner ursprünglichen Form nicht kontrollieren, hieß es. Nicht von der Absage betroffen war der Weihnachtsmarkt-Teil auf dem Hallmarkt. Er ist eingezäunt und bietet Zutritt nur für Geimpfte und Genesene.

Mehr zum Thema: Corona und Weihnachtsmärkte

MDR (Luca Deutschländer)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 26. November 2021 | 19:00 Uhr

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