Coronavirus Corona-Impfaktion an der A2 im Landkreis Börde

Am Montag können sich Interessierte an der A2 Richtung Hannover gegen das Coronavirus impfen lassen. Ein Impfbus steht am Tag auf der Raststätte Börde Nord. Die Impfaktion wird von der Autobahn GmbH, dem Landkreis Börde und dem Landesverband Verkehrsgewerbe organisiert.

Lkw parken auf einem Rastplatz
Impfbus statt Reisebus: AM Montag werde Stellplätze auf der Raststätte Börde Nord für einen Impfbus freigehalten. (Archivbild) Bildrechte: MDR/Mandy Ganske-Zapf

Wer am Montag auf der Autobahn 2 Richtung Hannover unterwegs ist, kann sich zwischen 11 und 16 Ihr an der Raststätte Börde Nord impfen lassen. Für einen Impfbus werden Stellflächen freigehalten.

Das Angebot wird von der Autobahn GmbH, dem Landkreis Börde und dem Landesverband Verkehrsgewerbe Sachsen-Anhalt organisiert. Die Zahl der Impfungen ist nach Angaben des Landkreises auf 150 begrenzt. Am Freitag findet die Impfaktion noch einmal in der Gegenrichtung an der Raststätte Börde-Süd statt.

Sachsen-Anhalt hängt bei Booster-Impfungen hinterher

In Sachsen-Anhalt haben siebzig Prozent der Menschen ihre Erst- und Zweitimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Institutes (RKI) hervor. 43,5 Prozent der Menschen haben ihre Impfung bereits auffrischen lassen. Mit dieser Booster-Quote liegt das Land im bundesweiten Vergleich hinter den meisten Ländern zurück. Vor allem im Westen des Landes sind bereits mehr als die Hälfte der Menschen geboostert. Die 7-Tage Inzidenz liegt am Montag bei 434,6 und hat sich damit innerhalb einer Woche deutlich erhöht: Am vergangenen Montag lag der Wert bei 280,4.

Omikron trifft Logistik

Zunehmende Infektionen mit dem Coronavirus treffen die Güterbranche. Es fehlen Fahrer und Fahrerinnen – etwa 80.000, sagt Dirk Engelhardt vom Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung. Die Virusvariante Omikron würde zudem den Krankenstand um fünf bis 10 Prozentpunkte erhöhen.

Dennoch halten die Lieferketten in Deutschland laut Engelhardt derzeit noch. Der Branchenverband will, dass regionale Notfallzentren entstehen, mit deren Hilfe sich Regionen bei Bedarf gegenseitig aushelfen könnten.

Einzelhandel befürchtet Lieferengpässe

Der Einzelhandel befürchtet, dass es aufgrund der fehlenden Fahrerinnen und Fahrer zu Versorgungsengpässen kommen könnte. Der Handelsverband fordert deshalb die Politik auf, Beschränkungen, wie das Sonntagsfahrverbot, vorübergehend aufzuheben.

MDR (Julia Heundorf)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 24. Januar 2022 | 08:00 Uhr

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