Phosphorbombe Weltkriegsbombe in Königshain geräumt

In Königshain im Landkreis Görlitz mussten mehrere Einwohner ihre Häuser verlassen. Im Dorfbach war bei Bauarbeiten eine 50 Kilogramm schwere Phosphorbombe freigelegt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdient konnte den Sprengsatz abtransportieren.

Feuerwehrleute neben Feuerwehrfahrzeugen
Eine Phosphorbombe war in Königshain bei Görlitz bei Baggerarbeiten in einem Bach freigelegt worden. Bildrechte: MDR/xcitepress

Nach dem Fund einer Phosphorbombe aus dem zweiten Weltkrieg hat die Feuerwehr am Nachmittag Entwarnung gegeben. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes konnten die Einzelteile der Bombe sichern und abtransportierten, wie die Feuerwehr am Dienstagnachmittag mitteilte. Die Fundstelle werde derzeit noch großflächig gereinigt. Nach Angaben des Landratsamtes besteht für die Anwohnerinnen und Anwohner keine Gefahr.

Bombenfund bei Bauarbeiten im Dorfbach

Die 50 Kilogramm schwere Phosphorbombe deutscher Bauart wurde am Morgen bei Bauarbeiten im Dorfbach gefunden. Als der Bagger mit der Schaufel darauf stieß, hatte es nach Feuerwehrangaben eine chemische Reaktion samt Feuer und Rauch gegeben. Die Gebäude rund um den Fundort mussten vorsichtshalber geräumt werden. Drei Bauarbeiter werden derzeit wegen Atemwegsreizungen im Krankenhaus behandelt.

MDR (lam/vis/ben)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Regionalnachrichten aus dem Studio Bautzen | 04. Oktober 2022 | 12:30 Uhr

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