Mit kleinen Änderungen Sachsen verlängert Corona-Regeln bis 18. Juni

Auf die Sachsen warten entspannte Frühlingstage in Biergärten oder Schwimmbädern. Nachdem am 2. April die Sächsische Corona-Hygiene-Allgemeinverfügung auslief und mit ihr viele Beschränkungen, verlängert die sächsische Staatsregierung bis 18. Juni im Wesentlichen den Basisschutz. Kleine Änderungen gibt es für Beschäftigte in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen und im Nahverkehr.

Ein Mann hält seine FFP2-Maske vor einem Einkaufswagen bereit.
Die FFP2-Maske kann vielerorts durch eine einfache OP-Maske ersetzt werden. Bildrechte: dpa

Der Sommer kommt und Sachsen führt die bisherigen stark gelockerten Regeln im Wesentlichen weiter. Sie sind befristet bis 18. Juni, gab die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping bekannt. im Nahverkehr gilt keine pflicht mehr zum tragen einer FFP2-Maske. Eine medizinische Maske genügt für die Fahrt in Bussen und Bahnen in Sachsen.

Die bisherigen Basisschutzmaßnahmen mit den Test- und FFP2-Maskenpflichten gelten im Wesentlichen weiter.

Petra Köpping Gesundheitsministerin, Freistaat Sachsen

Das wird allen Mensachen in Sachsen empfohlen:

  • In öffentlich zugänglichen Innenräumen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung (vorzugsweise eine FFP2-Maske oder vergleichbare Atemschutzmaske) tragen.
  • Wo immer möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten.
  • Persönliche Kontakte reduzieren.
  • Die Corona-Warn-App zu nutzen und die allgemeine Hygieneregeln beachten.

Maskenpflicht gilt weiter in Kliniken, Praxen und Heimen

Die Maskenpflicht in Schulen und Kitas entfällt weiter. Ebenso wie die seit den Osterferien gestrichene Testpflicht für den Schulbesuch. In Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens gilt die Maskenpflicht weiter. Für Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen entfällt neu die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Sie kann durch einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) ersetzt werden. Voraussetzung: Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu betreuten oder gepflegten Personen.

OP-Masken im Nahverkehr

Auch in Verkehrsmitteln des ÖPNV gilt weiter die Maskenpflicht, aber statt FFP2-Maske nun medizinische Mund-Nase-Bedeckung für Fahrgäste. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind von der Maskenpflicht befreit.

Testpflicht nur einrichtungsbezogen

Petra Köpping, Sozial- und Gesundheitsministerin in Sachsen
Die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) erklärt regelmäßig die im Freistaat geltenden Coronaregeln. Bildrechte: dpa

Testpflichten gelten wie bisher weiter einrichtungsbezogen: Für den Zutritt zu heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen wird zweimal wöchentlich ein negativer Testnachweis benötigt (Ausnahme: betreute Kinder oder deren Begleitpersonen zum kurzfristigen Bringen oder Abholen). Weiter gilt sie auch für Beschäftigte, Arbeitgeber und Besucher von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens mit Ausnahme von Kindern bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr, unter anderem in:

  • Pflegeeinrichtungen, Hospizen, Werkstätten für behinderte Menschen, Krankenhäusern
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen
  • Justizvollzugsanstalten, Abschiebe- und Maßregelvollzugseinrichtungen

Geimpfte oder genesene Arbeitgeber und Beschäftigte der genannten Einrichtungen müssen weiterhin mindestens zweimal pro Woche einen aktuellen Testnachweis vorlegen, in stationären Pflegeeinrichtungen, Tagespflege und ambulanten Pflegediensten dreimal wöchentlich.

Die angepasste Corona-Verordnung, die bis 18. Juni 2022 in Sachsen gilt, können Sie hier nachlesen.

MDR (kk)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | 26. Mai 2022 | 15:30 Uhr

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