Meldungen am Dienstag Corona-Ticker Sachsen am 16.11.: Linke und Grüne für Aufhebung der Schulbesuchspflicht

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Ein Mund- und Nasentschutz liegt im Unterricht auf einem Weltatlas.
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20:20 Uhr | Tickerende

An dieser Stelle beenden wir den Ticker und verabschieden uns für heute von Ihnen. Wir sind morgen an gleicher Stelle wieder für Sie da, durch den Feiertag etwas später als gewohnt. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend. Bleiben Sie gesund!

19:09 Uhr | Virologe Kekulé fordert "Notfallmodus" und Lockdown

Nach Einschätzung des Virologen und Epidemiologen Alexander Kekulé ist die vierte Corona-Welle nicht mehr zu brechen oder einzudämmen. Kekulé sagte im Podcast von MDR AKTUELL: "Meines Erachtens müssen wir jetzt in einen Notfallmodus umschalten." Kekulé sprach sich für Kontaktbeschränkungen für alle aus - also auch für Geimpfte und Genesene sowie Kita- und Schulkinder.

18:15 Uhr | FDP wirft Landesregierung "Spaltung der Gesellschaft" vor

Die sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Ulrike Harzer sieht in den Plänen der Landesregierung, die 2G-Regel auszuweiten, eine weitere Spaltung der Gesellschaft. "Seit Beginn der Pandemie stellt uns die Krise vor eine gesellschaftliche Zerreißprobe. Der soziale Zusammenhalt drohte in Zeiten des Lockdowns bereits fast zu zerbrechen", sagte Harzer am Dienstag. Nun treibe Sachsen das durch Schaffung neuer 2G-Optionen voran.

Die Spaltung der Gesellschaft in Geimpfte und Genesene auf der einen Seite sowie Ungeimpfte auf der anderen sei kein Anreiz zu Impfungen, sondern eine "Impfpflicht durch die Hintertür".

17:24 Uhr | Deutschlandweite Warnstreiks an Unikliniken

Mitten in der sich zuspitzenden Corona-Lage sind am Dienstag in mehreren Bundesländern Mitarbeiter von Universitätskliniken in Warnstreiks getreten. An den Aktionen im Rahmen des Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst beteiligten sich unter anderem Beschäftigte in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Vom Warnstreik-Aufruf ausgenommen seien die Beschäftigten der Corona- und Kinder-Stationen, die aus der intensivmedizinischen Versorgung sowie der Palliativstationen und der Onkologie.

16:46 Uhr | Pflegerat fordert Verbesserung der Situation von Pflegekräften

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen fordert der Pflegerat Sachsen von der Landesregierung eine sofortige Verbesserung der Situation von Pflegekräften im Freistaat. Ohne eine Neuausrichtung der Pflege sei die Versorgung in Sachsen akut bedroht, teilte der Pflegerat mit.

Schon jetzt hätten zahlreiche Pflegekräfte den Beruf verlassen, und es stünden daher weniger Intensivbetten zur Verfügung als in den letzten Wellen der Pandemie. Zudem werde es immer schwieriger, Pflegeplätze zu finden, weil es zu wenige Fachkräfte gebe, um die Versorgung der Einrichtungen sicherzustellen.

16:21 Uhr | Krankenhäuser am Limit - erste Covid-Patienten verlegt

Die vierte Corona-Welle bringt die Krankenhäuser in Sachsen an ihre Grenzen. Wie in der zweiten Welle sind bereits einige Patienten an die Unikliniken im Freistaat verlegt worden. Seit September seien 17 Patienten überwiegend zur intensivmedizinischen Behandlung von Covid-19 an das Universitätsklinikum Leipzig verlegt worden, hieß es von der Klinik. Bundesweite Verlegungen von Patienten aus Sachsen habe es aber noch nicht gegeben.

Die derzeitige Situation sei mit der zweiten Welle vergleichbar, die Anzahl der Patienten mit Covid-19 auf Intensivstationen im November 2020 sei ähnlich, teilte ein Sprecher des Universitätsklinikum Leipzig mit.

15:48 Uhr | Millionen Masken und Tests vom Bund für Sachsen noch diese Woche

Sachsen bekommt noch diese Woche wegen der sich zuspitzenden Corona-Lage vom Bund Millionen FFP2-Masken und Schnelltests. Die Schnelltests sollen im Laufe dieser Woche in Sachsen ankommen, wie das Sozialministerium mitteilte. Entsprechend des geltend gemachten Bedarfes wird jede kreisfreie Stadt und jeder Landkreis 50.000 Tests bekommen.

Der Bund hatte dem Freistaat kostenlose 4,5 Millionen FFP2-Masken und eine Million Schnelltests zugesagt.

15:13 Uhr | Keine coronabedingten Lieferschwierigkeiten bei Spielzeug

Spielzeughersteller und -verkäufer warnten schon vor Wochen, dass die Weihnachtsbescherung in Gefahr sei, weil es Lieferengpässe geben könnte. Aktuell gibt es keine, zeigt eine Stichprobe des MDR. Dabei wurden 50 häufig gesuchte Produkte auf ihre Lieferzeiten überprüft.

14:38 Uhr | Keine generelle Schulschließung in Sachsen geplant

Christian Piwarz
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Sachsen will seine Schulen weiter geöffnet lassen. Wie Kultusminister Christian Piwarz am Dienstag im Anschluss an die Kabinettssitzung sagte, sollen nur bei hohen Infektionszahlen einzelne Bildungseinrichtungen geschlossen werden. Auch eine Aufhebung der Schulbesuchspflicht sei derzeit nicht geplant, weil man aufgrund der Personalsituation die Beschulung nicht sicherstellen könne.

Zurzeit seien sachsenweit 43 Schulen vollständig geschlossen und 40 Schulen teilweise. Ab kommender Woche sollen Schülerinnen und Schüler sowie das Personal wieder dreimal wöchentlich auf das Coronavirus getestet werden.

14:29 Uhr | Gesundheitsministerin Köpping kündigt schärfere Regeln in Sachsen an

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping hat am Dienstag die Eckpunkte der geplanten Corona-Schutzverordnung vorgestellt. Nach den Kabinettsberatungen am Morgen sagte Köpping, die genauen Regeln seien noch abhängig von den von der Bundesregierung geplanten Neuerungen im Infektionsschutzgesetz, dazu zählt eine allgemeine 3G-Regel am Arbeitsplatz.

Die neue sächsische Verordnung sieht außerdem folgende Regeln vor:

  • generelle Testpflicht in Alten-und Pflegeheimen und im Krankenhaus für Besucher und Beschäftigte
  • ab Überlastungsstufe: 2G im Einzelhandel, außer Grundversorgung
  • ab Überlastungsstufe: 2G+ bei Veranstaltungen im Innenbereich über 50 Personen
  • Weihnachtmärkte: 2G im Verweilbereich, unabhängig der Zahl der Menschen dort

14:23 Uhr | Linke und Grüne für Aufhebung der Schulbesuchspflicht

Linke und Grüne im sächsischen Landtag haben sich angesichts rasant steigender Corona-Infektionszahlen für eine erneute Aufhebung der Pflicht zum Schulbesuch ausgesprochen. "Alle Eltern, die das persönlich und beruflich ermöglichen können, sollten ihre Kinder zu Hause lernen lassen dürfen", sagte die Abgeordnete Luise Neuhaus-Wartenberg (Linke) am Dienstag. Wer dazu in der Lage ist, könne helfen, die Klassen kleiner zu halten und diejenigen Schülerinnen und Schüler besonders zu berücksichtigen, die mehr Unterstützung benötigen.

Die Grünen-Politikerin Christin Melcher sagte, man müsse der Situation Rechnung tragen. Neben der Aussetzung der Präsenzpflicht sei das Wechselmodell eine sinnvolle Variante, um Kontakte zu reduzieren und Schulalltag zu ermöglichen. "Wir müssen das Tableau der Möglichkeiten ausschöpfen, um einerseits Bildung und Teilhabe zu ermöglichen, andererseits aber auch den Infektionsschutz zu gewährleisten", so Melcher.

14:16 Uhr | Ärztekammer verurteilt Aggressivität gegen medizinisches Personal

Die Landesärztekammer Sachsen hat aggressives Verhalten gegen medizinisches Personal in der Corona-Krise verurteilt. "In der Pandemie hat Aggressivität zugenommen, aber auch davor war ein Anstieg zu verzeichnen", sagte Kammer-Sprecher Knut Köhler am Dienstag. Genaue Zahlen dazu gebe es aber nicht. Ärztinnen und Ärzte seien vor allem Beleidigungen und Drohungen bis hin zu Gewaltandrohungen ausgesetzt. So habe es Morddrohungen gegen Mitglieder der Sächsischen Impfkommission und Sachbeschädigungen an Arztpraxen gegeben, die sich am Impfen beteiligen.

Auch Ärzte, die in Schulen impfen, seien beschimpft worden. "Wir bieten allen Ärzten juristische wie persönliche Unterstützung an, machen das Problem öffentlich", so Köhler. Einen Grund für die angeheizte Stimmung sehe die Landesärztekammer in der Spaltung der Gesellschaft, die sich auch in der Einstellung zu Schutzmaßnahmen ausdrücke. Zudem gebe es eine Anspruchshaltung von Patienten, "alles und sofort" zu bekommen.

14:08 Uhr | Oberbürgermeister fordern Impfpflicht für bestimmte Berufe

Die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte in Deutschland haben angesichts der Corona-Krise eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen gefordert. So solle der Bund verpflichtende Impfungen für Beschäftigte in pädagogischen, medizinischen und Pflegeberufen per Gesetz festschreiben, sagte der Präsident des Deutschen Städtetags, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, im Vorfeld der Hauptversammlung in Erfurt.

13:02 Uhr | Pegau sagt zahlreiche Adventsveranstaltungen und den Weihnachtsmarkt ab

Die Stadt Pegau im Landkreis Leipzig hat den Weihnachtsmarkt sowie zahlreiche Veranstaltungen in der Adventszeit abgesagt. Grund sei die anhaltende Corona-Pandemie und die zunehmend steigenden Inzidenzen, hieß es aus der Stadtverwaltung. Damit entfalle die Buchlesung mit Rainer Pleß am 26. November in der Stadtbibliothek, ebenso die Adventsmesse und der Weihnachtsmarkt am 28. November sowie die Seniorenweihnachtsfeier und das Weihnachtskonzert des Leipziger Symphonieorchesters im Dezember im Volkshaus.

Außerdem seien die Öffnungszeiten im Rathaus eingeschränkt worden. Besucher könnten nur noch nach telefonischer Voranmeldung kommen, so die Stadtverwaltung.

12:26 Uhr | Einschränkungen an immer mehr Schulen in Sachsen

In der Oberlausitz sind derzeit vier Schulen wegen Corona-Infektionen komplett geschlossen. Das betrifft die Freie Oberschule in Bernsdorf, die Goethe-Grundschule in Schirgiswalde, die Grundschule in Wiesa und die Grundschule Kirchstraße in Bischofswerda. Weitere elf Schulen sind teilweise geschlossen, meist sind dort jeweils einige Klassen betroffen. Das teilte das Landesschulamt auf Anfrage von MDR SACHSEN mit. Insgesamt sind knapp 1.600 Oberlausitzer Schülerinnen und Schüler mit Corona infiziert, dazu gut 150 Lehrkräfte und Schulpersonal.

Auch in allen anderen Teilen Sachsens sind Schulen von Einschränkungen und Komplettschließungen durch Corona-Infektionen betroffen, wie das Sozialministerium auf seiner Homepage mitteilt.

11:56 Uhr | Görlitz sagt seinen Christkindelmarkt ab

Görlitz hat seinen Schlesischen Christkindelmarkt für dieses Jahr abgesagt. Das bestätigte eine Sprecherin der Stadt MDR SACHSEN. Als Grund wurden die angespannte Pandemielage und die Corona-Regeln genannt. Eine Eislaufbahn auf dem Obermarkt soll es geben.

Zuvor hatten bereits Meerane und Wildenfels im Landkreis Zwickau ihre Weihnachtsmärkte abgesagt. Viele Kommunen halten an den Planungen für ihre Weihnachtsmärkte jedoch fest. In Bautzen wurde der Beginn um eine Woche auf Anfang Dezember verschoben.

Schlesischer Christkindelmarkt in Görlitz
Fällt wieder aus: der Christkindelmarkt in Görlitz Bildrechte: Nikolai Schmidt

11:26 Uhr | DRK ruft zu Blutspenden auf - Geringe Vorräte in Kliniken

Die Krankenhäuser in der Region um Dresden benötigen mehr Blutkonserven. Eine DRK-Sprecherin sagte, derzeit sei die Versorgung mit Blutpräparaten auf einem sehr niedrigen Niveau, wenn auch noch stabil. Aktuell reiche der Vorrat in Sachsen für zwei Tage, ideal wären fünf Tage. Etwa 20 Prozent der Blutkonserven würden allein für Krebspatienten benötigt. Blutspenden unterliegt laut DRK nicht der 3G-Regelung. Es dürfe jeder spenden, der symptomfrei sei.

10:44 Uhr | ZDF-Adventskonzert aus Frauenkirche erneut ohne Publikum

Das ZDF-Adventskonzert in der Dresdner Frauenkirche wird erneut ohne Publikum aufgezeichnet. Das gab die Stiftung Frauenkirche bekannt. Geschäftsführerin Maria Noth bedauerte die Entscheidung. Das Interesse an dem Konzert sei sehr groß gewesen, mit Blick auf die aktuelle Pandemielage sei der Verzicht auf Publikum aber alternativlos. Das Adventskonzert wird am 28. November ausgestrahlt. Mitwirkende sind der Pianist Lang Lang, die Sächsische Staatskapelle und der Dresdner Kreuzchor.

09:30 Uhr | Impfen in Rochlitz fällt Donnerstag aus - Irritationen um Mietkosten

Der für Donnerstag geplante Impftermin im Bürgerhaus Rochlitz fällt aus. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Wann weitere Impftermine stattfinden können, ist laut "Freie Presse" noch unklar. Das Deutsche Rote Kreuz verweist auf einen internen Planungsfehler. Offenbar gibt es auch Misstöne zwischen Stadt und dem DRK über Mietkosten für die Nutzung des Bürgerhauses. Oberbürgermeister Frank Dehne (parteilos) hatte in der Zeitung aber ein Einlenken angekündigt. Offenbar besteht die Stadt nicht auf den Mietkosten, wenn diese dem DRK nicht von Seiten des Landes erstattet werden.

08:15 Uhr | Einzelne Verstöße gegen Corona-Regeln im Vogtland festgestellt

Der Vogtlandkreis hat in den zurückliegenden Tagen mehrere Verstöße gegen geltende Corona-Regeln festgestellt. Das Landratsamt teilte mit, bei Kontrollen in Restaurants, Fitessstudios und Kultureinrichtungen seien "fehlende Hygienekonzepte oder einzelne Mängel in der Durchführung der Schutzmaßnahmen" festgestellt worden. Die drei Kontrollteams, die täglich zwischen 14 und 20 Uhr unterwegs sind, hätten mündliche Verwarnungen ausgesprochen und planten Nachkontrollen. Konkrete Zahlen nannte das Landratsamt nicht. Ob auch die Angaben anwesender Gäste auf ihre Richtigkeit hin überprüft wurden, teilte die Kreisverwaltung ebenfalls nicht mit.

07:08 Uhr | Grimma plant weiter mit Weihnachtsmarkt

In Grimma wird heute der Weihnachtsbaum angeliefert. Der Baum komme aus der Region, woher genau wollte die Stadtverwaltung nicht verraten. Noch in dieser Woche soll der Baum mit Lichterketten, Kugeln und Sternen geschmückt werden. Der Weihnachtsmarkt in Grimma soll am 26. November eröffnen. Stand jetzt, werden ab nächste Woche die Buden aufgebaut - wegen Corona in etwas größerem Abstand als sonst.

Auch viele Erzgebirgsstädte wollen unter allen Umständen an ihren Weihnachtsmärkten festhalten. In Bautzen wackelt hingegen der Wenzelsmarkt, dessen Eröffnung wurde bereits um eine Woche auf Anfang Dezember verschoben. Laut "Freie Presse" sind alle geplanten Weihnachtsmärkte in Wildenfels, einer Stadt am Rande des Erzgebirges mit mehreren Ortsteilen, abgesagt. Meerane hatte bereits zuvor abgesagt.

06:18 Uhr | Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge fordert Hilfe beim Impfen

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge fordert mehr Unterstützung bei der Einrichtung von Corona-Impfstellen. Landrat Michael Geisler sagte, derzeit fehlten Personal und Impfstoffe. Er wünsche sich vom Freistaat unkomplizierte Hilfe bei der Impfstoffbeschaffung. Außerdem solle die Staatsregierung Einfluss auf die Kassenärztliche Vereinigung nehmen, damit diese Personal bereitstelle. Der Landkreis hatte angekündigt, eigene Impfstellen einzurichten. Ein erster Stützpunkt wird derzeit in Dippoldiswalde aufgebaut.

06:00 Uhr | Weitere Schulschließungen drohen

Mehr als 50 Schulen in Sachsen sind gerade ganz oder teilweise wegen Corona-Fällen geschlossen. Laut RKI ist die Inzidenz in der Altersgruppe der Zehn- bis 14-Jährigen am höchsten. MDR SACHSEN hat eine betroffene Schule besucht.

05:27 Uhr | Studie belegt nachlassenden Infektionsschutz

Eine schwedische Studie hat die verschiedenen in der EU zugelassenen Corona-Impfstoffe auf ihre Schutzwirkung gegen eine Infektion mit Covid-19 untersucht. Ihr Fazit: Nach einem halben Jahr ist bei Astrazeneca der Schutz im Grunde nicht mehr vorhanden. Andere Impfstoffe schneiden besser ab.

05:07 Uhr | Verfahren gegen Polizeibeamte wegen Corona-Verstößen

In mehreren Bundesländern laufen nach einem Bericht des Nachrichtenportals "t-online.de" Disziplinarverfahren gegen Polizisten wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln und demokratieschädliche Einstellungen in Verbindung zur Corona-Politik. Laut Innenministerium sind in Sachsen zwölf Disziplinarverfahren sowie ein arbeitsrechtliches Verfahren gegen Polizisten eingeleitet und zudem zwölf Mal andere Sanktionen verhängt worden. Einem Polizisten wurde demnach das Führen der Dienstgeschäfte untersagt. Außerdem wurden Missbilligungen, Pflichtenmahnungen sowie eine schriftliche Ermahnung ausgesprochen.

Polizeibeamte sollen in Sachsen die kommunalen Ordnungsbehörden bei der Einhaltung der 2G-Regeln unterstützen.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 16. November 2021 | 19:00 Uhr

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