Meldungen am Montag Corona-Ticker Sachsen am 17.01.: Proteste gegen Corona-Politik - und wachsender Gegenprotest

Wir halten Sie mit unserem Corona-Ticker täglich über das Pandemiegeschehen in Sachsen auf dem Laufenden. Hier finden Sie Zahlen, Fakten, Hintergründe.

Menschen protestieren in Freiberg gegen die Corona-Politik.
Rund tausend Menschen haben in Freiberg gegen die Corona-Politik demonstriert. Bildrechte: xcitepress

20:34 Uhr | Tickerende

An dieser Stelle beenden wir die Berichterstattung im Ticker für heute. Die Kolleginnen und Kollegen sind morgen Früh wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Abend.

19:35 Uhr | FSV Zwickau verschiebt Mitgliederversammlung

Wegen der Coronapandemie hat der FSV Zwickau seine für Januar geplante Mitgliederversammlung verschoben. Wie der Fußballverein mitteilte, soll die Veranstaltung nachgeholt werden, sobald keine 2G und 2G-plus-Beschränkungen mehr gelten. So werde kein Mitglied ausgeschlossen. Ein neuer Termin soll rechtzeitig veröffentlicht werden.

18:53 Uhr | Proteste gegen Corona-Politik

Heute Abend haben sich in mehreren sächsischen Städten Tausende zum Protest gegen die Corona-Regeln versammelt. So haben sich nach Angaben der örtlichen Polizei rund 650 Gegner der Regeln in der Bautzener Innenstadt eingefunden. Beamte seien vor Ort, um die Einhaltung der sächsischen Corona-Notfallverordnung bei den angezeigten und nicht angezeigten Versammlungen zu kontrollieren, twittert die Polizeidirektion Görlitz.

In Freiberg sind nach Reporterinformationen etwa 1.000 Gegner der Corona-Regeln auf die Straße gegangen, darunter Pflegekräfte, die gegen die Impfpflicht sind. In Dresden ist ein Autokorso von Kritikern der Corona-Maßnahmen mit etwa 80 Fahrzeugen in Richtung Meißen gestartet.

Aber es gibt auch einige Demonstrierende der Gegenseite. So haben in Chemnitz Polizeikräfte in der Nähe des Neumarktes eine Sperre eingerichtet, um Gegner und Befürworter der Corona-Maßnahmen zu trennen. Knapp 500 Menschen haben sich in Leipzig versammelt, um auf die Gefährlichkeit von Covid-19 aufmerksam zu machen. Unter den Demonstrierenden befinden sich auch zahlreiche Medizinstudierende, die gegen die Corona-Spaziergänge protestieren und an Corona-Opfer erinnern.

Menschen demonstrieren in Leipzig für die Corona-Regeln
Menschen demonstrieren in Leipzig für die Corona-Regeln Bildrechte: News5

18:05 Uhr | Dresdner SPD-Chef fordert "Bändchen-Lösung" für Einkauf

Der Dresdner SPD-Chef Albrecht Pallas fordert auch für die Landeshauptstadt eine "Bändchen-Lösung" für Einkäufe unter 2G-Bedingungen (geimpft oder genesen). Im Unterschied zu Leipzig sei das in Dresden bisher nicht möglich, erklärte Pallas am Montag und sprach von einem "Unding".

Im Mann im mittleren Alter mit graueliertem Haar blickt neutral in die Kamera.
Bildrechte: Tino Plunert

Dresden und Leipzig befinden sich bei der Frage nach der attraktivsten Einkaufsstadt im direkten Wettbewerb. Eine frühzeitige und kreative Lösung für den Dresdner Einzelhandel hätte daher höchste Priorität seitens der Stadtspitze haben müssen.

Albrecht Pallas Vorsitzender SPD Dresden

In Leipzig entfällt das Vorzeigen eines Impf- oder Genesenen-Nachweises sowie des Personalausweises an jeder Ladentür. Die entsprechenden Daten müssen nur einmalig an Kontrollpunkten vorgelegt werden. Statt eines Bändchens am Handgelenk bekommt man in der Messestadt einen Stempel, der zum Einkaufen in allen Geschäften der Innenstadt sowie des Hauptbahnhofes berechtigt.

17:43 Uhr | Körse-Therme in Kirschau bleibt geschlossen

Mit der neuen Corona-Notfallverordnung können auch Freizeitbäder wieder öffnen. Der Zweckverband der Körse-Therme will jedoch angesichts der Omikron-Welle das Infektionsgeschehen in den kommenden zwei bis drei Wochen abwarten, so ein Sprecher. Die Inbetriebnahme des Bades sei aufwändig und verursache Kosten. Deshalb wolle man sichergehen, dass man nicht gleich wieder schließen muss. Andere Freizeitbäder öffnen jedoch wieder: Die Erlebniswelt Krauschwitz am Mittwoch, das Lausitzbad Hoyerswerda am Donnerstag und das Trixibad in Großschönau am Sonnabend.

17:18 Uhr | Abschlagszahlungen für Überbrückungshilfen

Der Bund will noch in dieser Woche mit der Auszahlung von Abschlägen für die Überbrückungshilfe IV beginnen. Das hat das Bundeswirtschaftsministerium bekannt gegeben. Unternehmen können demnach 50 Prozent ihrer beantragten Corona-Zuschüsse erhalten, maximal aber 100.000 Euro. Damit soll die Wartezeit bis zur regulären Bewillung der Anträge überbrückt werden.

Die Länder wollen mit der Bearbeitung im Februar beginnen. Die Überbrückungshilfe IV läuft bis Ende März. Sie richtet sich an Unternehmen, die in der Corona-Pandemie mindestens 30 Prozent ihres Umsatzes eingebüßt haben. Ersetzt werden unter anderem Kosten für Strom, Heizung, Mieten und Personal.

15:53 Uhr | Geldstrafe nach Bedrohung von Impfärzten

In Pirna wurde ein Mann wegen Störung des öffentlichen Friedens zu einer Geldstraße von 1.350 Euro verurteilt, weil er Impfärzte und Polizisten bedroht hat, sagte ein Sprecher des Amtsgerichtes. Nachdem der Mann zunächst nicht beim Verhandlungstermin erschienen war, wurde er von der Polizei abgeholt. Die dadurch entstandenen Kosten muss der Verurteilte zusätzlich tragen.

Er habe unter anderem billigend in Kauf genommen, dass seine Äußerung im Kurznachrichtendienst Twitter als Androhung eines Tötungsdelikts verstanden wird.

15:37 Uhr | Weniger Zwangsräumungen in Pandemie-Zeiten

Die Corona-Pandemie hat bisher weniger Auswirkungen auf Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter als befürchtet. Hauseigentümer und Mieterbund ziehen eine erste Bilanz.

15:12 Uhr | Lernsax auch auf Sorbisch verfügbar

An den sorbischen Schulen in der Oberlausitz steht ab sofort die Lernplattform LernSax auch in der sorbischen Sprache zur Verfügung. Darüber informierte das Kultusministerium. Das Ministerium hat gemeinsam mit dem Landesamt für Schule und Bildung die Begriffsliste, die für den sorbischen Auftritt der Benutzeroberfläche nötig ist, übersetzt. Die sprachliche Richtigkeit wurde durch das Witaj Sprachzentrum mit Sitz in Bautzen überprüft. In Sachsen lernen derzeit etwa 2.900 Schülerinnen und Schüler Sorbisch.

14:43 Uhr | Beschleunigtes Verfahren gegen Corona-Demonstrant

Die Staatsanwaltschaft Dresden will gegen einen 34 Jahre alten Corona-Demonstranten im beschleunigten Verfahren verhandeln. Dem Mann werde unter anderem ein tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, gefährliche Körperverletzung und versuchte Nötigung zur Last gelegt, teilte die Ermittlungsbehörde mit.

Ihm wird vorgeworfen, am 3. Januar in Pirna bei einer nicht angemeldeten Demonstration gegen Corona-Maßnahmen einer Polizistin einen Kinderwagen mindestens fünfmal in den Unterleib gerammt zu haben. Außerdem soll er bei einer weiteren illegalen Demonstration am 10. Januar zudem seinen zehn Monate alten Sohn auf dem Arm getragen haben, um auf diese Weise eine Polizeikette zu durchbrechen. Der Mann sei nicht vorbestraft und habe die Tatvorwürfe teilweise gestanden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

13:32 Uhr | Leipziger Schwimmhallen wieder offen

Die Schwimmhallen der Leipziger Sportbäder sind seit heute wieder für den regulären Badebetrieb geöffnet. Grundlage ist die aktuelle Sächsischen Corona-Schutzverordnung. Wie der Leiter für den Bäderbetrieb, Martin Hagedorn, sagte, öffnen alle Schwimmhallen und alle Saunen zu den üblichen Zeiten und Preisen. Nur Dampfsaunen müssten vorerst außer Betrieb bleiben.

Den Angaben zufolge finden zudem alle Kurse der Sportbäder sowie das Schulschwimmen statt. Ebenso könnten alle Vereine den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen. Gleiches gilt auch für die Schwimmhallen in Grimma und Markkleeberg. Die Stadtverwaltungen machten darauf aufmerksam, dass 2G+ Voraussetzung für den Zutritt ist.

12:41 Uhr | Genesenen-Nachweis nur noch drei Monate gültig

Wer in Deutschland eine Corona-Infektion überstanden hat, gilt nur noch drei Monate lang als genesen. Darauf hat die Bundesregierung heute hingewiesen. Die bisherige Dauer von sechs Monaten sei auf der Basis von Infektionen mit der Delta-Virusvariante verankert worden, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Grund für die Verkürzung sei die ansteckendere Omikron-Variante.

Die vom Robert-Koch-Institut vorgenommene Änderung gilt offiziell bereits seit vergangenem Freitag. Den Status als Genesene können demnach nur noch Menschen in Anspruch nehmen, bei denen der Zeitpunkt ihres positiven PCR-Tests mindestens 28 Tage und maximal 90 Tage zurückliegt. Streng genommen gilt damit ein Genesenen-Nachweis sogar nur gut zwei Monate.

12:02 Uhr | Inzidenz in Sachsen steigt, Patientenzahl sinkt

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist am Montag den dritten Tag in Folge gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Morgen einen Wert von 248,5. Am Sonntag lag er noch bei 231,9. Dennoch hat Sachsen bundesweit weiter die zweitniedrigste Rate nach Thüringen. Für ganz Deutschland meldete das RKI einen neuen Inzidenz-Höchstwert von 528,2.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden demnach in Sachsen 1.048 Corona-Neuinfektionen nachgewiesen und drei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Zahl Patienten auf den Normalstationen der Kliniken lag laut Sozialministerium zuletzt bei 538 (Stand: 16.01.2022). Auf den Intensivstationen ist die Zahl entsprechender Patienten laut Divi-Register auf 300 gesunken. 194 von ihnen müssen invasiv beatmet werden (Stand: 17.01.2022, 11:05 Uhr).

11:27 Uhr | Unterstützung für Studierende nach Demonstration

Ein Spendenaufruf des Studierenden-Fachschaftsrats Medizin/Zahnmedizin an der Technischen Universität Dresden hat bisher fast 18.000 Euro gebracht. Das teilte die Medizinische Fakultät auf Anfrage von MDR SACHSEN mit. Demnach sollen mit dem Geld mögliche Bußgelder für Medizinstudierende wegen Verstößen gegen die coronabedingten Versammlungsauflagen beglichen werden.

Die Betroffenen hatten sich am vergangenen Donnerstag vor das Dresdner Uniklinikum gestellt. Sie wollten damit verhindern, dass sogenannte Spaziergänger gegen die Corona-Einschränkungen auf das Gelände gelangen. Die Studierenden wollten außerdem fürs Impfen und für eine sachliche Auseinandersetzung in der Corona-Debatte werben. Die Polizei hatte die Personalien von 22 Studenten aufgenommen und prüft nun, ob sie belangt werden.

10:45 Uhr | FDP fordert verständliche Corona-Verordnungen

Die aktuelle sächsische Corona-Schutzverordnung ist nach Ansicht der FDP unverständlich und "nicht mehr lesbar". Es sei für Bürger schwer, die für sie wichtigen Regeln aus dem derzeitigen Verordnungstext zu erfassen, kritisierte Landesvorsitzende Anita Maaß.

Sie forderte das Sozialministerministerium auf, einen Text zu veröffentlichen, der auch für Menschen verständlich sei, die keinen Abschluss in Jura oder Verwaltungsrecht hätten. Außerdem sollten die Verordnungen früher veröffentlicht werden, damit sich die Bürger auf neue Regeln vorbereiten könnten.

Für und Wider der Corona-Schutzmaßnahmen beschäftigen die Menschen in Sachsen nunmehr seit mehreren Jahren teilweise sehr emotional. Gerade deshalb müssten die Verordnungen eigentlich bürgernah, verständlich und einfach umsetzbar geschrieben werden.

Anita Maaß Vorsitzende der FDP in Sachsen

10:04 Uhr | Omikron-Infektion per Smartwatch erkennen?

Die Firma PCS aus Hohenstein-Ernstthal startet heute eine Studie zur Wirksamkeit ihrer Corona-Warn-Uhren. Geprüft werden soll, ob die Geräte auch die Omikron-Variante erkennen. Den Angaben zufolge werden 20 geimpfte und ungeimpfte Teilnehmende beobachtet. Sie sollen einen Monat lang die Uhr tragen.

Das Infektionsfrühwarnsystem Protect.Watch besteht laut Hersteller aus einer Warnuhr fürs Handgelenk und einer KI-App. Sie soll anhand von Vitaldaten des Trägers eine mögliche Corona-Infektion entdecken können - mehrere Tage vor positiven Testergebnissen.

09:29 Uhr | Rasierklinge unter Querdenken-Aufkleber

In Leipzig ist ein mit einer Rasierklinge präparierter Aufkleber der Querdenker-Szene entdeckt worden. Wie die Polizei auf Anfrage von MDR SACHSEN mitteilte, wurde der gefährliche Sticker an einer Rutsche auf einem Spielplatz am Auensee gefunden.

Demnach befand sich die Rasierklinge unter dem Aufkleber, so dass beim Entfernen Verletzungsgefahr bestand. Beamte hätten die Klinge und weitere Spuren gesichert sowie weitere Spielplätze und die Umgebung abgesucht. Dabei seien keine weiteren präparierten Aufkleber gefunden worden. Die Polizei ermittelt nun gegen Unbekannt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Sie bat um Hinweise, falls weitere verdächtige Aufkleber im Stadtgebiet entdeckt werden sollten.

09:03 Uhr | Impfstelle in Bautzen umgezogen

Die zentrale Impfstelle des Deutschen Roten Kreuzes in Bautzen hat ein neues Domizil. Statt wie bisher in der Schützenplatzhalle wird jetzt in einem ehemaligen Supermarkt an der Dresdener Straße geimpft. Die Öffnungszeiten sind laut DRK wie bisher von Montag bis Sonnabend von 9 bis 17 Uhr. Wie das Landratsamt mitteilte, müssen wegen der sinkenden Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen keine Termine mehr reserviert werden.

08:40 Uhr | Zwickau gedenkt der Opfer der Corona-Pandemie

Am Zwickauer Dom findet am Abend eine Aktion zum Gedenken jener Menschen statt, die an einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind. Ein Demokratiebündnis der Stadt hat unter dem Motto "#hinterdenzahlenstehenmenschen - Gedenken für die Coronatoten des Landkreises Zwickau" dazu aufgerufen, eine Menschenkette zu bilden. Auch in Chemnitz soll in dieser Woche eine Gedenkaktion stattfinden. Dort haben die Organisatoren für Freitag zu einer Menschenkette aufgerufen.

07:58 Uhr | Bautzener Oberbürgermeister hofft auf ruhigere Demonstrationen

Bautzens Oberbürgermeister Alexander Ahrens (SPD) hofft, dass es durch die gelockerten Regeln für Versammlungen bei den montäglichen Protesten gegen die Corona-Einschränkungen ruhiger zugehen wird. Diese erlauben in Sachsen jetzt bis zu 1.000 statt bisher zehn Teilnehmende.

Ahrens sagte, er habe bis zu einem gewissen Grad Verständnis für den Protest der Menschen. Kein Verständnis habe er jedoch dafür, dass immer häufiger Rechtsextreme unter den Demonstranten seien und sich die Anmelder des Protests davon nicht distanzierten. In der Stadt waren bei Protesten in den vergangenen Wochen immer wieder Polizisten angegriffen und auch verletzt worden.

Alexander Ahrens (parteilos), Oberbürgermeister der Stadt Bautzen, zu Gast bei Anne Will im Ersten Deutschen Fernsehen.
Bildrechte: dpa

Ich hoffe sehr, dass die neuen Regeln Auswirkungen haben werden. Die Polizei wird zwar vor Ort sein, aber sie wird hoffentlich keinen Grund mehr haben, den Protest einzuschränken.

Alexander Ahrens Oberbürgermeister von Bautzen

07:18 Uhr | Impfangebote in Kirchberg und Pirna

Ein mobiles Impfteam des DRK Sachsen macht in dieser Woche wieder Station in Kirchberg bei Zwickau. Nach Angaben der Stadtverwaltung können bis Sonnabend täglich etwa 250 Corona-Schutzimpfungen verabreicht werden. Genutzt werden dafür die Impfstoffe von Biontech und Moderna. Termine können über das Impfortal des DRK vereinbart werden.

In Pirna bietet der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge diese Woche von Montag bis Donnerstag und am Sonnabend Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen mit Biontech an, am Freitag mit Moderna. Geimpft wird im Landratsamt. Impfwillige können einen Termin auf der Internetseite des Landkreises buchen.

06:41 Uhr | Zwei Polizisten nach Aufforderung zum Masketragen verletzt

Bei einer Auseinandersetzung über die Maskenpflicht in der Corona-Pandemie sind in der Nacht zu Sonntag in Plauen zwei Polizisten leicht verletzt worden. Ein 28 Jahre alter Mann hatte zuvor die Aufforderung der Beamten ignoriert, in einer Tankstelle den Mund-Nase-Schutz zu tragen, teilte die Polizei mit. Der unter Alkoholeinfluss stehende Mann widersetzte sich dann der Durchsuchung nach Ausweisdokumenten. Dabei erlitten die Beamten Schürfwunden.

06:19 Uhr | Mann steht wegen Drohung gegen Impfärzte vor Gericht

Am Amtsgericht Pirna wird am Montag gegen einen 43 Jahre alten Mann wegen Drohungen gegen Impfärzte und Polizisten verhandelt. Die Staatsanwaltschaft erwirkte für den Fall ein beschleunigtes Verfahren. Ihm wird Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten vorgeworfen.

Der Angeklagte soll laut Staatsanwaltschaft auf Twitter geschrieben haben, dass er Bogenschütze sei, das Schwert recht gut beherrsche und es ihm gelingen sollte, zwei Impfärzte oder Polizisten mitzunehmen, bevor er die Regenbogenbrücke betrete. Er hat den Angaben zufolge sein Verhalten gestanden.

05:56 Uhr | Corona stellt Blinde vor Herausforderungen

Seit zwei Jahren bestimmt die Corona-Pandemie unser Leben. Für viele sind die Einschränkungen im täglichen Leben eine Belastung. Noch mehr trifft es aber Menschen mit Handicap. Für Sehbehinderte sind bereits einfache Dinge wie Abstand halten eine große Herausforderung. Wir haben eine Betroffene in Chemnitz in ihrem Alltag begleitet.

05:39 Uhr | Oper Leipzig ab 22. Januar wieder im Spielbetrieb

Mit einem Wagner-Wochenende und dem Ballett "Alice im Wunderland" kommt die Oper Leipzig aus der monatelangen Corona-Zwangspause. Nach intensiven Proben und den nötigen Vorbereitungen beginnt der Spielbetrieb am 22. Januar, wie das Haus mitteilte. Gemäß der Corona-Notfallverordnung gelten für Vorstellungsbesuche die 2G-plus-Regel und eine Halbierung der Platzkapazität.

Oper Leipzig, Augustusplatz
Das Leipziger Opernhaus auf dem Augustusplatz. Bildrechte: Olaf Parusel/MDR

05:08 Uhr | Diese Meinung haben Religionsgemeinschaften zur Impfpflicht

Lange haben Politiker, aber auch Wissenschaftler und Ethiker eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona ausgeschlossen. Doch seit einigen Wochen nun die Wende: Eine Mehrheit spricht sich für die Impfpflicht aus, auch Theologen und Ethiker.

Quelle: MDR/Redaktion/dpa/epd/AFP/Reuters/KNA

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 17. Januar 2022 | 19:00 Uhr

Mehr aus Sachsen

Zwickau 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Schulküche 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK