Leipzig und Dresden Sächsische Krebsforschung bekommt 2,3 Millionen Euro vom Land

Das Wissenschaftsministerium Sachsen fördert vier Projekte der Krebsforschung mit einem Millionenbetrag. Die Forschungsvorhaben sollen jeweils in diesem Jahr starten und drei Jahre laufen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen unter anderem an Lungenkrebs, Speiseröhrenkrebs und Magenkrebs.

Krebsforschung im Tumorcentrum Dresden
Krebsforschung in Dresden.(Symbolbild) Bildrechte: MDR/Damaris Diener

Die Krebsforschung in Sachsen erhält vom Landeswissenschaftsministerium insgesamt rund 2,3 Millionen Euro. Damit sollen noch in diesem Jahr drei Forschungsprojekte für individualisierte Krebstherapie in Leipzig sowie eins am Uniklinikum Dresden gefördert werden. Die Projekte sollen in diesem Jahr starten und etwa drei Jahre dauern. Das teilte das Ministerium mit.

Forschung an Lungenkrebs, Speiseröhrenkrebs und Magenkrebs

In Leipzig werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Fördergeld an Lungenkrebs, an personalisierter Behandlung von Speiseröhrenkrebs sowie an der Behandlung von krebsbedingter Kachexie forschen. Kachexie ist die verminderte Nahrungsaufnahme und -verwertung. Die Forschungsprojekte sollen gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Norwegen und Spanien durchgeführt werden.

An der Uniklinik Dresden soll Forschung zu Magenkrebs gefördert werden, an der sich auch das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme sowie Forschende der Universität Kopenhagen und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beteiligen.

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MDR SACHSEN (jh)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 03. Februar 2022 | 05:00 Uhr

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