Bildung Hunderte neue Lehrer für Sachsen

Bereits seit Jahren ist der Lehrermangel in Sachsen ein großes Problem. Jetzt stellt der Freistaat Hunderte neue Lehrer ein. Allerdings ist das nur auf den ersten Blick eine gute Nachricht. Vor allem im ländlichen Raum bleiben reichlich 80 Stellen unbesetzt.

Schülerinnen und Schüler sitzen in einem Klassenraum.
Sachsen kämpft mit verschiedenen Mitteln gegen den Mangel bei Lehrerinnen und Lehrern - vor allem die Verbeamtung scheint Früchte zu tragen. Bildrechte: dpa

Sachsen stellt zum neuen Schulhalbjahr 719 Lehrerinnen und Lehrer ein, darunter 139 Seiteneinsteiger. Nach Angaben des Kultusministeriums konnten allerdings 81 Stellen nicht besetzt werden, vor allem im ländlichen Raum. Zudem gibt es nach Angaben von Kultusminister Christian Piwarz weiter zu wenig Lehrer für die sogenannten Mint-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Neue Werbekampagne für Lehrer

Der CDU-Politiker kündigte eine neue Werbekampagne für den Lehrerberuf an. Sie soll Ende März starten. Als Erfolg bewertete Piwarz, dass mittlerweile 73 Prozent der Referendarinnen und Referendare in Sachsen bleiben würden. Das sei auch der Verbeamtung zu verdanken.

MDR(sth/stt)

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | Nachrichten | 18. Februar 2022 | 12:00 Uhr

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