Pandemie Sachsens Kabinett berät neue Corona-Verordnung

Mit jedem Tag müssen mehr Menschen mit Covid-19 in sächsischen Krankenhäusern behandelt werden. Sachsens Regierung will sich jetzt auf Beschränkungen einigen, die die Corona-Neuinfektionen im Winter beherrschbar machen sollen.

Schild am Eingang eines Geschäftes weist Kunden auf Abstandsregeln hin.
Bildrechte: imago images / Patrick Scheiber

Sachsens Kabinett will am Dienstagmittag über die Eckpunkte einer neuen Corona-Verordnung sprechen. Darin sollen auch Ergebnisse einer Beratung der Regierung mit Wissenschaftlern und Vertretern von Verbänden einfließen. Zu der Online-Konferenz hatten Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Montagnachmittag eingeladen.

Beschränkungen konsequent umsetzen

Mit Blick auf die dramatisch steigende Zahl von Corona-Patienten in sächsischen Kliniken bestand Einigkeit, geltende Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen. Das Impfen ist und bleibe der zentrale Baustein zur Überwindung der Pandemie, hieß es. Man wolle weiter für das Impfen werben, aufklären und Desinformationskampagnen entgegentreten.

2G in Freizeiteinrichtungen vorgeschlagen

Die Teilnehmer hatten anhand einer Art Absichtserklärung über mögliche Schritte in der Pandemie diskutiert. Es drohe eine Situation wie im letzten Winter, heißt es in dem Papier. Die Behörden würden vor allem die Umsetzung der 3G-Regel und der Maskenpflicht sicherstellen und die Einhaltung von Hygienekonzepten kontrollieren. Man empfehle dringend, dass Betreiber von Einrichtungen die bereits bestehende Möglichkeit zu 2G nutzen, sodass nur noch vollständig Geimpfte und Genese Zutritt zu Freizeiteinrichtungen erhalten.

Quelle: MDR/ma/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Nachrichten | 02. November 2021 | 06:00 Uhr

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