Kultur Thüringen: Achava-Festspiele enden mit positiver Besucherbilanz

Zum Ende der Achava-Festspiele in Thüringen hat der Veranstalter am Sonntag eine positive Bilanz gezogen. Wie Intendant Martin Kranz MDR THÜRINGEN sagte, besuchten rund 18.000 Menschen die Konzerte und Veranstaltungen. Mit dieser Resonanz sei er sehr zufrieden.

Jüdischer Gottesdienst in Gotha
Die Gothaer Pfarrerin Angela Fuhrmann und Kantor Yoed Sorek aus Hannover geben sich im Augustinerkloster die Hand. Im Rahmen der Achava-Festspiele wurde in Gotha erstmals seit über 80 Jahren ein jüdischer Gottesdienst gefeiert. Bildrechte: dpa

Mehr Bildungsangebote für Jugendliche, dafür weniger Konzerte - das war nach Angaben von Kranz das Merkmal der diesjährigen Achava-Festspiele. Eine Rolle spielte dabei auch, dass immer weniger Überlebende des Holocaust über diese Zeit aus eigener Erfahrung berichten können. Besonders beeindruckend war für Kranz, dass in Gotha erstmals seit über 80 Jahren wieder ein jüdischer Gottesdienst stattfinden konnte, zu dem über 100 Menschen kamen.

Die Achava-Festspiele sind am Sonntag mit einem Abschlusskonzert in der Peterskirche in Erfurt zu Ende gegangen. Sie fanden in Thüringen zum achten Mal statt. Die Achava-Festspiele haben seit 2015 ihren festen Platz im Kulturkalender Thüringens. Kernpunkt ist der interreligiöse und interkulturelle Dialog, der von den Gedanken in den Schriften jüdischer Propheten der Hebräischen Bibel ausgeht. Das hebräische Wort "Achava" bedeutet Brüderlichkeit.

Mehr über die Achava-Festspiele in Thüringen

Musiker bei einem Konzert 3 min
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MDR (sw/co)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 25. September 2022 | 16:00 Uhr

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