Wirtschaft Thüringer Aktien mit Kursfeuerwerk

Nur zwei Thüringer Minuskandidaten gibt es 2021, alle anderen Börsenunternehmen im Freistaat haben ordentlich zugelegt in diesem Jahr. Der Kurs des Glasfaser- und Mobilfunk-Spezialisten Adva hat sich innerhalb eines Jahres sogar verdoppelt.

Ein Mann haelt am 24.06.2021 in Berlin ein Smartphone in der Hand auf dem Aktienkurse zu sehen sind
Die meisten Thüringer Börsenunternehmen haben ihren Aktionären Zuwächse beschert. Bildrechte: dpa

Fast alle Thüringer Börsenunternehmen haben den Anlegern 2021 wahre Kursfeuerwerke beschert. Neun von elf Papieren überflügelten den Leitindex DAX und legten um mehr als 25 Prozent zu. Mit Abstand Spitzenreiter war das Vorjahres-Schlusslicht Adva mit Sitz in Meiningen und München. Der Kurs des Glasfaser- und Mobilfunk-Spezialisten hat sich innerhalb eines Jahres ohne stark zu schwanken verdoppelt.

Plus für Halbleiter und Medizintechnik

Es folgt der Erfurter Elektronikchiphersteller X-Fab, der angesichts des weltweiten Halbleitermangels den Aktienbesitzern mehr als 85 Prozent Zuwachs bescherte. Auf Platz drei findet sich nach dem Kursminus ein Jahr zuvor nun Carl Zeiss Meditec. Um knapp 70 Prozent kletterte der Börsenkurs des Jenaer Medizintechnikherstellers. Die Zugewinne der Thüringer Spitzenreiter können sich mehr als sehen lassen, auch wenn die Kurse der drei im Jahresverlauf noch deutlich höher lagen und seitdem etwas eingebüßt haben.

Auch Freistaat Thüringen profitiert

Ebenfalls für Anlegerfreude sorgte das Beteiligungsunternehmen DEWB aus Jena und steigerte seinen Kurs um mehr als 60 Prozent. Fast genauso viel ging es für die Aktien des Eisenbahnausrüsters Funkwerk aus Kölleda (Landkreis Sömmerda) nach oben. Die Papiere des Technologieunternehmens Jenoptik werden fast 50 Prozent teurer als vor einem Jahr gehandelt. Das freut auch den Freistaat Thüringen als Jenoptik-Großaktionär.

Beim Industriedienstleister IBU-Tec aus Weimar, der unter anderem neue Batteriematerialien entwickelt, liegt das Kursplus bei 46 Prozent. Fast 40 Prozent sind es beim IT-Technikanbieter Hyrican aus Kindelbrück (Landkreis Sömmerda). Der Softwareanbieter Intershop aus Jena erreichte mit seinem Fokus auf die Internet-Cloud knapp 30 Prozent Kursanstieg.

Nur zwei Thüringer Minus-Kandidaten

Lediglich zwei Thüringer Minuskandidaten gibt es 2021: Die an der amerikanischen Nasdaq gehandelten Aktien des Biopharmazie-Unternehmens InflaRX aus Jena büßten etwa 14 Prozent ein. Schlusslicht ist der zuvor als Corona-Gewinner angesehene Thermometerhersteller Geratherm. Die Papiere des Unternehmens aus Geschwenda im Ilm-Kreis verloren innerhalb von zwölf Monaten fast ein Viertel ihres Wertes. Der Kurs befindet sich nun auf den Niveau des Sommers 2019.

Quelle: MDR (gh)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 31. Dezember 2021 | 12:00 Uhr

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