Touristische Zugfahrten Neue Hoffnung für Thüringer Bahn-Nostalgie-Programm

Der Rodelblitz fährt 2019 aus dem Bahnhof in Zella-Mehlis.
Gehörte zum Bahn-Nostalgie-Programm: Der "Rodelblitz" fährt 2019 aus dem Bahnhof in Zella-Mehlis zu einem Wintersportziel- Bildrechte: IMAGO / ari

Für das Thüringer Bahn-Nostalgie-Programm gibt es doch noch Hoffnung. Wie der tourismuspolitische Sprecher der Linken im Landtag, Knut Korschewsky, mitteilte, hat das Wirtschaftsministerium 250.000 Euro für die Sonderfahrten zugesagt. Nun müsse auch das Infrastrukturministerium liefern, sagte Korschewsky. Er gehe davon aus, dass es weitere 250.000 Euro zur Verfügung stellt. Dann könnte die Attraktion der Nostalgie-Fahrten trotz angespannter Haushaltslage in allen Ressorts erhalten bleiben.

Sonderfahrten vorzeitig beendet

Ende November waren die Sonderfahrten mit historischen Zügen vorfristig beendet worden. Grund war, dass das Land seine Förderung über das Jahr 2021 hinaus nicht fortführen wollte. Die eigentlich finanzierten letzten sieben Touren zum Jahresende konnten wegen neuerlicher Corona-Auflagen nicht mehr umgesetzt werden. Betroffen sind unter anderem der Thüringer Wald-Express, der Harz-Express und der Nikolaus-Express.

Das Programm für Eisenbahnfans und Touristen war vom Land maßgeblich finanziert und von der Deutsche-Bahn-Tochter DB Regio organisiert worden. Angeboten wurden Fahrten mit Dampf- und Diesellokomotiven zu Zielen in Thüringen und den angrenzenden Bundesländern.

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Quelle: MDR(mw)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 08. Dezember 2021 | 19:00 Uhr

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