Pandemie Corona-News vom 29. November: Situation im Saale-Orla-Kreis "nicht mehr beherrschbar"

+++ Landkreis Gotha schickt SMS bei positiven Corona-Tests +++ Eindringlicher Amtsarzt-Appell aus dem Saale-Orla-Kreis +++ Thüringer Impfstellen werden ausgebaut +++ Situation in Klinik Bad Berka angespannt +++ Die Corona-News für Thüringen im Überblick +++

Aussicht von einem Berg auf die Pößnecker Ortsteile Öpitz und Schlettwein
Im Saale-Orla-Kreis ist die Corona-Lage dramatisch. (Symbolbild) Bildrechte: imago images/CHROMORANGE

So ging es weiter | Corona-News vom Dienstag, 30.11.2021

Gotha | Gesundheitsamt informiert per SMS über positive Corona-Tests

Um den Kollaps des öffentlichen Gesundheitsdienstes zu vermeiden, informiert das Gesundheitsamt im Landkreis Gotha künftig per SMS über positive Corona-Befunde. Personen werden nun gebeten, Kontaktpersonen per Formular an das Gesundheitsamt zu melden. Das Formular steht auf der Website des Landkreises zur Verfügung. Laut Landrat Onno Eckert hat die Entwicklung der Corona-Fallzahlen diesen Schritt notwendig gemacht. Zudem werde die telefonische Nachverfolgung nicht vollständig eingestellt.

Konkret läuft das neue Meldeschema schrittweise ab:

  • Schritt 1: Positiv per PCR-Test Getestete werden dem Gesundheitsamt automatisiert vom Labor gemeldet. Sie erhalten von dort eine SMS auf die beim Testen hinterlegte Telefonnummer.
  • Schritt 2: Die positiv getestete Person wird gebeten, die Kontaktliste nach bestem Wissen und Gewissen auszufüllen und sie ans Gesundheitsamt zurückzusenden. Außerdem wird sie aufgerufen, ihre Kontaktpersonen über deren Absonderungspflicht zu informieren.
  • Schritt 3: Nach der Falldatenerfassung und Prüfung im Gesundheitsamt ergehen im Massenverfahren die Bestätigungsschreiben für die jeweiligen Absonderungsanordnungen inklusive Genesenen-bescheinigung.

Erfurt | Stadt bekräftigt Klage-Absicht gegen Weihnachtsmarktverbot

Die Stadt Erfurt will weiterhin gegen das Weihnachtsmarktverbot des Landes juristisch vorgehen. Der Markt war nur zwei Tage lang geöffnet und durch strengere Corona-Regeln des Landes untersagt worden. Viele Händler haben inzwischen mit dem Abbau ihrer Buden begonnen. Die Stadt vertritt weiterhin die Auffassung, dass eine Durchführung möglich gewesen wäre und stellt die Verhältnismäßigkeit des Verbots infrage.

Blick auf den Domplatz in Erfurt, wo der Weihnachtsmarkt 2021 mit Corona-Auflagen eröffnet wurde
Blick auf den Domplatz in Erfurt, wo der Weihnachtsmarkt 2021 mit Corona-Auflagen eröffnet wurde Bildrechte: MDR/Michael Frömmert

Saale-Orla-Kreis | Amtsarzt: Corona-Situation nicht mehr beherrschbar

Der Amtsarzt des Ostthüringer Saale-Orla-Kreises hat die Menschen in der Region eindringlich dazu aufgerufen, ihre Kontakte zu reduzieren. "Je weniger Menschen Sie persönlich treffen, desto besser", erklärte der Mediziner Torsten Bossert am Montag in einer Pressemitteilung des Kreises. Darin heißt es, die Corona-Situation im Saale-Orla-Kreis sei nicht mehr beherrschbar. Die Inzidenz in dem Kreis lag am Montag bei 1.452.

Bossert wies zudem darauf hin, dass sich das Virus derzeit besonders stark unter den Schülern des Kreises ausbreitet. In Pößneck schickte ein Gymnasium alle Schülerinnen und Schüler in den Distanzunterricht, nachdem es zu Infektionsausbrüchen nahezu in allen Klassen der Schule gekommen war.

Thüringen | Landesärztekammer hält Impfpflicht für legitim

Die Landesärztekammer Thüringen hält eine Corona-Impfpflicht für zumutbar. Der gesamte Vorstand habe sich geschlossen für eine Impfpflicht ausgesprochen, teilte die Kammer am Montag mit. "Wir sind jetzt in einer Situation, in der wir eine Impfpflicht für zumutbar und legitim halten. Aus unserer Sicht gebietet das die Verantwortung eines Jeden für sich selbst und gegen andere", erklärte die Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen, Ellen Lundershausen. Impfen sei die einzige Chance, diese Pandemie zu beenden.

Sie mahnte außerdem eine "zuverlässige und sichere Bereitstellung von Impfstoff" an. "Der Wille und das Engagement der Kolleginnen und Kollegen in den Arztpraxen ist da, aber es fehlt derzeit häufiger der Impfstoff oder er wird nicht geliefert wie bestellt."

Impf-Kapazitäten werden aufgestockt

In Thüringen werden in dieser Woche die Impf-Kapazitäten deutlich aufgestockt. Wie Jörg Mertz, Leiter des Pandemiestabes der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen, sagte, habe die Bundeswehr Unterstützung zugesagt. In Leinefelde, Sömmerda, Gera und Erfurt werden demnach an einer Impfstelle je vier Impfstrecken aufgebaut, nahezu alle anderen Impfstellen bekommen je zwei Impfstrecken. Bereits in dieser Woche sollen neue Termine auf dem Impfportal buchbar sein, die auch in diesem Jahr noch wahrgenommen werden können.

Für Drittimpfungen stehen mehrheitlich Dosen des Herstellers Moderna zur Verfügung, ein Drittel der Impfdosen kommt von Biontech, für Erstimpfungen gibt es zudem Kapazitäten von Johnson & Johnson.

Jena | Mehr Test- und Impfmöglichkeiten

Mit langen Schlangen vor den Corona-Testzentren in Jena soll bald Schluss sein. Wie die Stadt mitteilte, gibt es seit Montag zwei zusätzliche Teststellen. So bietet das Unternehmen Feintool im Norden von Jena täglich von 10 bis 16 Uhr eine öffentliche Testmöglichkeit - zu den gleichen Zeiten auch Jenoptik im Gewerbepark Göschwitz. Ab Mittwoch soll die Teststation im F-Haus wieder öffnen und voraussichtlich ab Donnerstag eine im Einkaufszentrum Burgaupark. Auch Apotheken und einige Arztpraxen beteiligen sich am Testen. Die Praxen des ambulanten Medizinversorgers Kielstein in der Camburger Straße 91 und An der Ringwiese 1 bieten demnach auch sogenannte Schnell-PCR-Tests an, welche auch zur Freitestung zugelassen sind.

Auch die Impfkapazitäten werden in dieser Woche erhöht: Am Dienstag zwischen 15 und 20 Uhr gibt es wieder eine Impfaktion im VIP-Zelt des Stadions, wo das Vakzin von Biontech an alle Interessierten verimpft wird. Ab Mittwoch ist die thüringenweit erste kommunale Impfstelle im Hörsaalzentrum am Ernst-Abbe-Platz am Start. Dort wird dann täglich zehn Stunden lang ohne Termin geimpft. Die Impfstelle ist zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet.

Thüringen | Omikron: Quarantäne auch für geimpfte Einreisende

Omikron, die neue Variante des Coronavirus, ist bislang noch nicht in Thüringen nachgewiesen worden. Wie das Gesundheitsministerium am Montag auf Anfrage mitteilte, sei die Delta-Variante derzeit noch vorherrschend. Sie wurde bislang in mehr als 10.100 Fällen im Freistaat nachgewiesen. "Durch die regelmäßige Sequenzierung positiver PCR-Proben würde auch ein Vorkommen der neuen Omikron-Variante sehr schnell entdeckt", hieß es. Das Ministerium wieß darauf hin, dass Reisende, die aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland kommen, 14 Tage lang in Quarantäne müssen. Dies gelte auch für Geimpfte. Die Bundesregierung hat wegen Omikron die Einreise aus acht Ländern des afrikanischen Südens eingeschränkt.

Bad Berka | Situation in Zentralklinik angespannt

In Bad Berkas Zentralklinik ist die Lage derzeit angespannt. Wie Geschäftsführer Robert Koch MDR THÜRINGEN sagte, werden rund zwei Dutzend Corona-Patienten behandelt. Viele von ihnen müssten beatmet werden. Die Zentralklinik nimmt als so genanntes Level-1-Krankenhaus auch schwerste Fälle auf. Laut Koch wurden innerhalb der Klinik Kapazitäten umgestellt. Auch der Normalbetrieb sei heruntergefahren und viele planbare Operationen verschoben worden. Das Personal wurde unter anderem in Covid-19-Stationen verlegt.

Die Belastungssituation der vergangenen Monate habe bei vielen Pflegern und Schwestern Spuren hinterlassen. Die Klinik biete inzwischen eine psychologische Betreuung für sie an. Auch Quarantäne innerhalb der Familien oder Krankmeldungen seien an der Tagesordnung. Allerdings, so Koch weiter, hätten nur wenige die Klinik verlassen. Vor der Pandemie habe es 650 Pflegerinnen und Pfleger im Haus gegeben. Da wieder welche nachkamen, sind es aktuell noch immer so viele. Außerdem hätten einige auf Teilzeit-Verträge umgestellt. Die Klinik arbeitet nach dem neuen Kleeblatt-Prinzip. Thüringen bildet mit Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin ein solches "Kleeblatt". Innerhalb eines solchen Verbundes können bei Überlastungen Patienten in ein anderes Bundesland verlegt werden.

Arnstadt | Ilm-Kreis-Kliniken bitten Bundeswehr erneut um Unterstützung

Die Ilm-Kreis-Kliniken in Arnstadt und Ilmenau haben die Bundeswehr erneut um Hilfe gebeten. Vergangene Woche hatte die Bundeswehr einen ersten Antrag abgelehnt. Der Grund dafür sei den Kliniken nicht bekannt, hieß es auf Anfrage von MDR THÜRINGEN. In dem erneuten Schreiben an die Bundeswehr habe man nochmals auf die sehr ernste Lage in den Kliniken aufmerksam gemacht. Mehr als 65 Prozent der Intensivbetten sind laut Landratsamt mit Corona-Patienten belegt. Außerdem sei ein Viertel des Pflegepersonals krank beziehungsweise nichts arbeitsfähig.

Thüringen | Fakt ist! aus Erfurt: Wie laufen die Corona-Kontrollen?

Die vierte Corona-Welle trifft Deutschland mit voller Wucht und ein Ende ist nicht in Sicht. Jetzt verschärft die Politik die Regeln. Doch wer kann, darf und muss kontrollieren? Darüber diskutieren am Montagabend bei Fakt ist! aus Erfurt unter anderem Innenminister Georg Maier, Nordhausens Landrat Matthias Jendricke (beide SPD) und der Jenaer Verfassungsrechtler Michael Brenner.

Deutsch­land | Fragen zur Corona-Impfung bei Kindern

Der Corona-Impfstoff von Biontech ist nun auch für Fünf- bis Elfjährige zugelassen. Doch EU-Zulassung heißt noch nicht Empfehlung für Deutschland. Auf die aktuelle vierte Welle würde die Impfung noch keine Auswirkungen haben können, sagen Experten. Zentrale Fragen zur Impfung bei Kindern hat MDR WISSEN zusammengestellt:

Erfurt und Saalfeld | Neue Luftfilter für Schulen

Die Stadt Erfurt hat für ihre Schulen 300 mobile Luftfilter angeschafft. Wie eine Sprecherin mitteilte, sollen damit auch in der kalten Jahreszeit die Hygieneregeln "bestmöglich unterstützt" werden. Die Gelder für die Filter stammen aus einem Fördertopf des Landes. Die Schulleiter der staatlichen Schulen entscheiden, wo die Geräte eingesetzt werden.

Auch die Schulen im Kreis Saalfeld-Rudolstadt bekommen Filter für die Klassenräume. Wie das Landratsamt mitteilte, hat der Kreistags beschlossen, 96 mobile Luftfilteranlagen für zwölf Monate Betrieb liefern zu lassen. Die Geräte kommen demnach von einem Thüringer Anbieter, die Kosten liegen bei rund 60.000 Euro. Die Filter sollen noch in diesem Jahr geliefert werden.

Eisenach | Wenige Mängel bei Corona-Kontrollen

In Eisenach hat das Ordnungsamt bei Corona-Kontrollen in der vergangenen Woche vorwiegend kleinere Mängel festgestellt. Rund 40 Gaststätten und Geschäfte sowie 14 Friseure und Barbiere waren überprüft worden. Die Mängel seien nicht anzeigewürdig gewesen, teilte die Stadt mit. Im Nahverkehr war bei 128 Fahrgästen kontrolliert worden, ob sie die 3G-Regel einhalten. Bei neun von ihnen fehlte ein entsprechender Nachweis. Deshalb mussten sie an der nächsten Haltestelle aus dem Bus aussteigen.

Saalfeld | Busfahrer fehlen wegen Corona-Pandemie

Das Busunternehmen Kombus kann wegen coronabedingt fehlender Mitarbeiter nicht mehr alle Buslinien bedienen. Wie das Unternehmen mitteilte, sind zwei Linien in Saalfeld und Rudolstadt betroffen und werden bis auf Weiteres eingestellt. Weitere Ausfälle schließt das Unternehmen nicht aus. Grund für den Ausfall der Mitarbeiter sind unter anderem kürzere Öffnungszeiten der Kindergärten, pandemiebedingter Unterrichtsausfall in den Schulen, Krankheit und Quarantäne.

Neue kostenlose Schnelltest-Möglichkeiten

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gibt es ab dieser Woche wieder mehr Corona-Teststellen. Wie eine Sprecherin des Landratsamtes sagte, bietet die Johanniter-Unfall-Hilfe seit Montag kostenlose Schnelltests in Kaulsdorf an. Dort habe die Teststelle in der Straße des Friedens immer montags geöffnet. Auch in Unterwellenborn können sich Interessierte montags im Geländeweg kostenlos testen lassen. In Probstzella werden die Schnelltests ab Dienstag in der Marktstraße angeboten. In Bad Blankenburg soll ab 6. Dezember dreimal in der Woche getestet werden. Das bisherige Bürgertestzentrum in Saalfeld soll nach derzeitigen Plänen nicht wieder eröffnen. Dort hatte die Lebenshilfe ihre Teststelle Mitte Oktober geschlossen.

Thüringen | Tausende Verstöße gegen Corona-Regeln

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben die Behörden landesweit Tausende Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt. Wie eine Umfrage von MDR THÜRINGEN ergab, handelte es sich dabei hauptsächlich um fehlende Masken, verbotene Privatpartys sowie Verstöße gegen Quarantäneregeln oder Ausgangssperren. Erst am Wochenende löste die Polizei eine Party in Weimar auf.

Proteste in mehreren Städten

In mehreren Städten in Thüringen haben am Wochenende hunderte Menschen gegen die Corona-Regeln demonstriert. Rund 150 Menschen haben laut Polizei am Sonntagnachmittag in Schleiz im Saale-Orla-Kreis versammelt. In Greiz kamen am Samstagabend rund 800 Menschen zusammen, wie die Polizei berichtet. Die Demonstration ist laut Polizei friedlich verlaufen. In Pößneck hatten sich am Samstag rund 200 Menschen auf dem Marktplatz versammelt. Auf den Marktplätzen in Neustadt an der Orla und in Rudolstadt waren es am Freitagnachmittag jeweils etwa 200 Menschen.

In Hildburghausen kam es in der vergangenen Woche zu Auseinandersetzungen bei einer Demo gegen die Corona-Auflagen.

Meiningen | 3G in allen Gebäuden des Landkreises

Ab Montag gilt in allen Gebäuden des Landkreises Schmalkalden-Meiningen für Besucher die 3G-Regel. Laut einem Kreissprecher haben demnach nur Geimpfte, Genesene und Getestete Zutritt. Neben dem Landratsamt in Meiningen betrifft das auch die Außenstelle in Schmalkalden und die Kfz-Zulassungsbehörde in Dreißigacker. Den Angaben nach darf ein Schnelltest nicht älter als 24 Stunden sein. Besucher können sich unter Aufsicht aber auch vor Ort selbst testen.

Hildburg­hausen | Schnelltestzentrum länger offen

Aufgrund der hohen Nachfrage passt das Corona-Testzentrum in Hildburghausen seine Öffnungszeiten an. Ab Montag ist die Teststation werktags von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Auch am Wochenende wurden die Zeiten ausgeweitet. Der Sprecher kündigte außerdem an, dass bald weitere Teststellen im Landkreis öffnen sollen. Darunter in Römhild, Schleusingen und Eisfeld.

Thüringen | Bildungsstaatssekretärin rechnet mit Entlastung der Familien durch Kinderimpfungen

Thüringens Bildungsstaatssekretärin Julia Heesen rechnet mit einer Entlastung von Familien durch die Zulassung eines Impfstoffes für jüngere Kinder. "Ich denke, es würde die Familien vor allem dahingehend entlasten, dass sie wissen, das Kind geht stabil in die Einrichtung und wird nicht von Quarantäne betroffen sein", sagte Heesen. Auch sei denkbar, dass es den Alltag von Familien einfacher mache - etwa überall dort, wo derzeit 2G-Regeln bestehen.

In der vergangenen Woche hat die EU-Arzneimittelbehörde grünes Licht für Corona-Impfungen für Kinder ab fünf Jahren gegeben - mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff.

Weimar | Impfangebot wird verdoppelt

Ab Montag verdoppelt das Weimarer Impfzentrum im Jugend- und Kulturzentrum "Mon Ami" am Goetheplatz seine Impfkapazitäten. Auf Initiative der Stadt stockt die Kassenärztliche Vereinigung die personellen Ressourcen so auf, das künftig 600 Impfungen pro Tag möglich sind. "Die weitere Erhöhung der Impfquote und möglichst viele Booster-Impfungen sind aus unserer Sicht der entscheidende Faktor, um die Inzidenzen nach unten zu drücken und die Krankenhäuser zu entlasten", sagte Oberbürgermeister Peter Kleine. Er ruft alle Umgeimpften auf, die Impfangebote zu nutzen.

Mühlberg | Schlittenhunderennen abgesagt

Das für kommendes Wochenende geplante Schlittenhunderennen in Mühlberg (Drei Gleichen) ist wegen der Corona-Lage in Thüringen abgesagt worden. "In Anbetracht der weiter rasant steigenden Infektionszahlen - auch der Landkreis Gotha hat inzwischen eine Inzidenz nahe der 1000er-Marke - und der sich zusehends verschärfenden Situation in den Thüringer Krankenhäusern ginge aus unserer Sicht von einer Veranstaltung über mehrere Tage mit fast 150 Teilnehmern das falsche Signal aus", heißt es in einer Mitteilung des Schlittenhunde-Sportclubs Thüringen vom Sonntag.

Was bisher geschah | Corona-News vom Sonntag, 28. November 2021

Quelle: MDR THÜRINGEN (fno)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 29. November 2021 | 19:00 Uhr

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