Frist bis Januar Grundsteuer: Eine halbe Million Erklärungen fehlen in Thüringen noch

Trotz der verlängerten Abgabefrist bis Ende Januar fehlen in Thüringen noch über eine halbe Million Grundsteuererklärungen. Dies betrifft vor allem nicht bebaute Grundstücke. Finanzministerin Heike Taubert (SPD) appellierte an Grundstücksbesitzer, die Abgabe nicht weiter aufzuschieben.

Viele Einfamilienhäuser stehen am Erfurter Stadtrand. Wegen der Grundsteuerreform herrscht in Thüringen reger Nachfragebedarf an der dafür eingerichteten Hotline des Finanzministeriums. Im Freistaat mit rund 2 Millionen Einwohnern werden nach Angaben des Finanzministeriums rund 1,5 Millionen Grundsteuererklärungen erwartet. Die neu berechnete Grundsteuer ist ab dem 1. Januar 2025 zu zahlen.
Nur knapp die Hälfte der in Thüringen zu erwartenden 1,25 Millionen Grundsteuererklärungen wurde bisher abgegeben. (Symbolfoto) Bildrechte: dpa

In Thüringen fehlen noch mehr als 500.000 Grundsteuererklärungen. Laut Finanzministerium betrifft das besonders häufig nicht bebaute Grundstücke. Sie kämen, anders als die Unterlagen für Häuser oder Eigentumswohnungen, nur sehr schleppend bei den Finanzämtern an.

Ministerin Heike Taubert (SPD) appellierte an die Immobilienbesitzer, die Abgabe nicht weiter aufzuschieben. Das helfe niemandem weiter.

Bisher sind den Angaben nach in den Finanzämtern knapp 600.000 Grundsteuererklärungen eingegangen, nur knapp die Hälfte der zu erwartenden 1,25 Millionen. Die Abgabefrist für die Grundsteuererklärungen war im Herbst bis Ende Januar 2023 verlängert worden. Ursprünglich sollten sie bis Ende Oktober abgegeben werden.

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MDR (fra)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | THÜRINGEN JOURNAL | 06. Dezember 2022 | 19:00 Uhr

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