Bergbau Eichsfeld: Südharz-Kali will weitere Lagerstätten suchen

Die Südharz Kali GmbH will an einem weiteren Standort im Eichsfeld nach Lagerstätten suchen. Wie Regionalmanagerin Babette Winter sagte, soll als nächstes das Bohrungsgebiet Küllstedt erkundet werden. Der Zugang dazu soll außerhalb von Bickenriede liegen.

Der Gemeinderat stimmte zu, dass entsprechende Wege durch die Südharz Kali GmbH genutzt werden können. Da jedoch erst noch Baufirmen beauftragt werden müssen, rechnet Regionalmanagerin Babette Winter damit, dass die Arbeiten erst im Laufe des nächsten Jahres beginnen.

Arbeiter treiben eine Tiefbohrung zur Erkundung der Kalilagerstätte unter dem Ohmgebirge am nördlichen Rand von Worbis voran
Arbeiter treiben eine Tiefbohrung zur Erkundung der Kali-Lagerstätte unter dem Ohmgebirge am nördlichen Rand von Worbis voran. Nun soll das Bohrungsgebiet Küllstedt erkundet werden. (Archivfoto) Bildrechte: dpa

Bei den sogenannten Bestätigungsbohrungen werden die von 1975 dokumentierten Unterlagen zur Lagerstätte erneut nachgewiesen. Sollten genügend Kali-Salzvorkommen vorhanden sein, könnte dann in Zukunft wieder Abbau im Gebiet Küllstedt betrieben werden.

Anfang des Jahres wurden solche Bohrungen bereits in Worbis und Haynrode durchgeführt. Auch hier wurden zunächst die vorhandenen DDR-Unterlagen durch erneutes Bohren bestätigt. Das Ergebnis fiel positiv aus. Am Ohmgebirge soll nach Plänen von Südharz Kali ab 2026 ein neues Bergwerk entstehen.

MDR (vcl/co)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 16. September 2022 | 11:00 Uhr

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