Kriminalität Worbis: Nebelanlage schlägt Geldautomaten-Knacker in die Flucht

In Leinefelde-Worbis sind Geldautomatenknacker an der Sicherheitstechnik eines Geldautomaten gescheitert. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten in der Nacht zuvor zwei oder drei maskierte Täter mit brachialer Gewalt versucht, den Automaten in einer Bankfiliale im Stadtteil Worbis aufzubrechen. Dabei hätten sie einen Alarm und eine Nebelanlage ausgeläst. Die Täter seien geflohen - offenbar ohne Beute. Die Polizei schätzt den Schaden auf 25.000 Euro.

Mit Nebelanlagen lassen sich Geldautomaten in geschlossenen Räumen schützen. Die Anlagen sind mit Sensoren gekoppelt und füllen den Raum mit dichtem Nebel, so dass der Eindringling nichts mehr sehen kann. Außerdem wird Alarm ausgelöst.

In der Selbstbedienungsfiliale in Worbis hatten Kriminelle erst im Juni 2020 den Geldautomaten angegriffen, um an das Bargeld gekommen. Diese Täter sprengten den Automaten und waren offenbar erfolgreich: Anwohner berichteten damals, nach der Explosion hätten Geldscheine auf der Straße gelegen.

Der beschädigte Eingang einer Bank-Filiale in Worbis. In der Nacht wurde hier ein Geldautomat gesprengt.
Der beschädigte Eingang der Bankfiliale in Worbis nach der Sprengung 2020. Bildrechte: MDR/Gregor Mühlhaus

Quelle: MDR(mw)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten Nordthüringen | 06. Dezember 2021 | 15:30 Uhr

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