Gera Gericht verhandelt über Missbrauchsvorwürfe gegen 59-Jährigen

Am Landgericht Gera wird seit Montag gegen einen 59-jährigen Mann wegen Missbrauchsvorwürfen verhandelt. Die Staatsanwaltschaft legt dem aus dem Landkreis Greiz stammenden Mann mehrfachen sexuellen Missbrauch seiner beiden Enkelinnen vor. Die Mädchen waren zum Tatzeitpunkt fünf und zehn Jahre alt.

In einem Gerichtssaal stehen mehrere Menschen hinter Tischen.
Verhandlungsauftakt im Gericht Bildrechte: MDR/ Andreas Dreißel

Zum Prozessauftakt schwieg der Angeklagte. Über seine Anwältin ließ er mitteilen, er werde sich möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Zum Schutz der Opfer wurde die Anklageschrift unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorgelesen. Laut Staatsanwaltschaft droht dem Mann im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von mindestens vier Jahren. Sollte er aussagen, könnte sich das zu seinen Gunsten auf das Strafmaß auswirken. Auch den Opfern bliebe dann eine Aussage vor Gericht erspart.

Für den Prozess sind vorerst vier Verhandlungstage angesetzt. Als erste Zeugen sollen die Eltern der Mädchen aussagen.

MDR (dr)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 01. August 2022 | 19:00 Uhr

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