Geldprobleme Insolvenz vorerst abgewendet - Übergangslösung für Suhler Tafel gefunden

22.000 Euro Fördermittel fehlen der Suhler Tafel. Sie steht vor dem finanziellen Aus, weil Gelder aus dem Förderprogramm Solidarisches Zusammenleben ausbleiben. Die Insolvenz konnte nun vorerst abgewendet werden.

Drei Menschen packen Lebensmittel in der Suhler Tafel aus.
Pro Jahr fallen beider Suhler Tafel Kosten von etwa 45.000 Euro an. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Für die finanziell angeschlagene Suhler Tafel ist eine Übergangslösung gefunden worden. Wie Marko Müller von der evangelischen Kirchgemeinde in Suhl MDR THÜRINGEN sagte, übernimmt die Kirche für die nächsten zwei Monate die laufenden Kosten. Die Insolvenz konnte damit zunächst abgewendet werden.

Förderprogramm nicht für Tafeln geeignet

Laut Müller wird im Sozialministerium nach einer endgültigen Lösung gesucht. Hintergrund sind Probleme mit dem Förderprogramm Solidarisches Zusammenleben (LSZ). Aus diesem Programm hatte die Suhler Tafel Fördergelder über 22.000 Euro beantragt.

Das LSZ-Programm ist nach Angaben von Ministerin Heike Werner (Linke) jedoch nicht für Tafeln geeignet. Darum hatte das Land das Geld aus dem Programm gestrichen. Jedes Förderprogramm habe einen Zweck, der damit finanziert werden solle, hatte Werner Mitte Mai gesagt. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt eine schnelle Lösung versprochen.

Suhler Tafel versorgt Hunderte Menschen

Die Suhler Tafel versorgt rund 500 bedürftige Menschen mit Lebensmitteln. Pro Jahr fallen Kosten von rund 45.000 Euro an.

MDR (jn)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 30. Mai 2022 | 12:30 Uhr

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