Eisenach Gericht erlaubt vollständigen Abriss des Kurhotels "Fürstenhof"

Die Stadt Eisenach muss den vollständigen Abriss des früheren Hotels "Fürstenhof" erlauben. Das hat das Verwaltungsgericht Meiningen entschieden. Laut Urteil muss die Stadt dem Eigentümer der Immobilie die bislang verwehrte Genehmigung für den Abriss der Bornemannschen Villa und eines Nebengebäudes mit dem Schriftzug "Fürstenhof" erteilen. Die Bornemannsche Villa ist bereits eingefallen und das Nebengebäude allein ist nach Einschätzung des Gerichts nicht mehr ortsprägend. Beide Gebäudeteile gehören zum Hotelkomplex.

Ruine des Hotel Fürstenhof Eisenach in Eisenach
Die Ruine des Hotels "Fürstenhof" im Jahr 2020 Bildrechte: dpa

"Fürstenhof" prägte Stadtbild in Eisenach - und verfiel

Der "Fürstenhof" war 1902 als Kurhotel eröffnet worden. Das große Gebäude-Ensemble prägte lange Zeit das Bild der Stadt Eisenach. Das Hotel ist seit 1996 geschlossen und seitdem teilweise stark verfallen. Der jetzige Eigentümer hatte 2014 den kompletten Abriss beantragt. Die Stadtverwaltung hatte aber nur einen Teilabriss genehmigt. Die Bornemannsche Villa und das Gebäude mit dem "Fürstenhof"-Schriftzug seien städtebaulich prägend, so die Begründung.

Nach Einschätzung des Gerichts ist die Bornemannsche Villa bereits in einem irreparablen Zustand. Dieser präge auch das Gesamtbild des Hotel-Komplexes.

Quelle: MDR THÜRINGEN/dr

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Nachrichten regional | 31. August 2021 | 11:30 Uhr

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