Rechtsstreit Eisenach: Stadt kämpft weiter um den Fürstenhof

Die Stadt Eisenach will den Totalabriss des früheren Hotels Fürstenhof weiter verhindern. Wie die Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) sagte, sei gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Meiningen Berufung beantragt worden. Das Gericht hatte Ende August entschieden, dass die beiden verbliebenen Gebäudeteile abgerissen werden dürfen.

Ruine des Hotels Fürstenhof
Das Eisenacher Hotel Fürstenhof ist seit 1996 geschlossen und seitdem teilweise stark verfallen. Bildrechte: dpa

Oberbürgermeisterin: "Fürstenhof gehört zur Seele der Stadt"

Nach Wolfs Ansicht reiße dies eine Wunde in die Stadt. Das Gebäude sei nicht nur prägend für das Stadtbild, sondern sei auch geschichtlich bedeutend und gehöre als Identifikationspunkt "zur Eisenacher Seele".

Anders als das Gericht sieht die Stadt die beiden Gebäudeteile getrennt. Das Gebäude mit dem Schriftzug "Fürstenhof" sei in einem deutlich besseren Zustand als die Bornemannsche Villa, die in Teilen bereits eingestürzt ist. Es müsse alles getan werde, um das Erhaltbare zu schützen, sagte Wolf.

Rechtsstreit seit 2014

Ein Investor hatte das frühere Hotel im Jahr 2006 bei einer Zwangsversteigerung erworben. Er will auf dem Gelände mehrere Stadtvillen bauen und hatte bereits 2014 den Abriss beantragt. Das hatte die Stadt zunächst abgelehnt. Daraufhin kam es zum Rechtsstreit.

Quelle: MDR(mw)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 29. November 2021 | 15:30 Uhr

404 Not Found

Not Found

The requested URL /api/v1/talk/includes/html/d670d86d-b9b0-4619-81ce-9676b0fb8c72 was not found on this server.

Mehr aus der Region Eisenach - Gotha - Bad Salzungen

Mehr aus Thüringen