Explodierende Energiepreise Richtig heizen - sparsam Wasser erwärmen

Duschen, Fernsehen, Wäschewaschen: Wo lauern zu Hause die größten Energiefresser? Und wie heize ich richtig, um Energie zu sparen? Antworten auf diese und andere Fragen hat unser Energie-Blog. Außerdem: Die Bundesregierung beschließt das dritte Entlastungspaket. Wer profitiert wie?

Grafik: Tipps in der Energiekrise
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Wie heize und lüfte ich richtig, um Schimmel zu vermeiden?

Hygrometer
Mit einem Hygrometer, hier die analoge Version, haben Sie die Luftfeuchtigkeit immer im Blick. Bildrechte: colourbox

Viele Verbraucher wollen oder müssen im Winter beim Heizen sparen, weil die Energiekosten rasant gestiegen sind. Doch die Heizkörper komplett abzudrehen, um Kosten zu sparen, ist keine gute Idee. Das Problem: Fällt die Temperatur in einem unbeheizten Raum zu stark, ist die Gefahr von Feuchtigkeit an den Wänden oder Möbeln groß.

Die Raumtemperatur sollte nicht unter etwa 16 Grad fallen. Bei einem Standard-Thermostat entspricht Stufe zwei etwa 16 Grad, Stufe drei etwa 20 Grad und Stufe vier etwa 24 Grad. Eine Faustregel besagt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher pro Grad weniger etwa sechs Prozent Heizkosten sparen.

Um Schimmel zu vermeiden ist außerdem richtiges Lüften wichtig. Damit wird feuchte Luft nach dem Baden, Duschen, Kochen oder Schlafen ausgetauscht. Mehrmaliges Stoßlüften ist dabei deutlich effektiver, als den ganzen Tag über ein Fenster anzukippen. Dadurch kühlen nämlich Wände und Möbel aus - und entsprechend mehr Energie ist nötig, um den Raum wieder aufzuheizen. Außerdem wichtig: Während des Lüftens die Heizkörper ausdrehen.

Wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist, können Sie mit einem Hygrometer im Blick behalten. Ist sie zum Beispiel im Winter regelmäßig höher als 50 Prozent, steigt die Schimmelgefahr. Mehr zum Thema finden Sie hier:

Was ist sparsamer zur Wassererwärmung - Durchlauferhitzer oder Boiler?

Warmwasser-Boiler
Warmwasserboiler sollten immer abgeschaltet werden, wenn längere Zeit kein warmes Wasser benötigt wird. Bildrechte: MDR/Denis Trubetskoy

Grundsätzlich: Die Wassererwärmung mit zentralen Heizsystemen wie Öl, Gas, Fernwärme oder solarthermischen Anlagen ist meist günstiger und zugleich umweltfreundlicher als die mit dezentralen Systemen wie Durchlauferhitzer und Boiler.

Durchlauferhitzer sind nach Angaben der Verbraucherzentrale Sachsen aber sparsamer als Boiler. Warmes Wasser werde hier nur bei Bedarf bereitet und nicht dauerhaft erhitzt, die Verluste bei der Speicherung und Bereithaltung entfallen somit. Bei beiden Geräten sollte man darauf achten, nur die Wassertemperatur einzustellen, die auch wirklich benötigt wird. So sind im Bad 38, an der Küchenspüle 45 Grad in der Regel ausreichend. Wer einen Boiler hat, sollte diesen öfter mal ausschalten, etwa, wenn niemand zu Hause ist. Auch nachts muss das Gerät nicht dauernd warmes Wasser vorhalten.

Stromsparen mit der Voltbox? - Eher nutzloser Nepp

Stromanbieter wechseln - Mehrere Steckdosen mit Stecker
Kleine Stecker, die als Voltbox oder anderen Namen verkauft werden, haben laut Experten keinen Nutzen. (Symbolbild) Bildrechte: colourbox

Im Internet werden seit längerem vermeintliche Stromsparkästchen angeboten. Mit der Voltbox von getvoltbox.com etwa sollen Sie Ihren Stromverbrauch um bis zu 90 Prozent senken können. Der Stecker verhindere "dass unnötiger Strom in die elektrischen Leitungen gelangt und das Netzwerk überlastet". Dadurch sollen die Stromkosten im Monat drastisch sinken und außerdem dazu beitragen, dass Haushaltsgeräte länger halten.

Verbraucherzentralen warnen vor solchen Geräten, sie hätten keine Funktion. Energieberater Robert Zimmermann bei der Verbraucherzentrale Sachsen sagte MDR SACHSEN, ob Verbraucherinnen und Verbraucher mit der Voltbox ihren Stromverbrauch senken könnten, sei mehr als fraglich. "Durch das integrierte Licht wird eher noch zusätzlicher Strom verbraucht."

Das Onlinepotal Heise hat das Gerät auch unter die Lupe genommen und bezeichnet es als nutzlosen Nepp, der allenfalls als Nachtlicht zu gebrauchen sei. Die jährlichen Stromkosten der Voltbox selbst hielten sich mit rund einem Euro aber im Rahmen, so Heise.

Meiden Sie Fakeshops beim Kauf von Brennholz, Holzpellets und Solaranlagen!

Die Preise für Strom und Heizung steigen dramatisch - und viele Menschen denken über Alternativen nach: etwa den Kauf von Solaranlagen oder Holzpellet-Heizungen. Verbraucherschützer in Sachsen warnen vor besonders günstigen Angeboten, die in Fakeshops im Internet zu finden sind.

Die Betrüger würden Vorkasse oder eine Anzahlung verlangen - geliefert werde aber nicht, sagte Micaela Schwanenberg von der Verbraucherzentrale Sachsen. "Wenn eine Firma unterdurchschnittliche Preise auslobt oder Lieferzeiten, die tatsächlich andere nicht so halten können, ist Vorsicht geboten". Schwanenberg rät, sich bei jeder Internetseite zu schauen, ob es ein ausführliches Impressum gibt und ob die Firma ihren Sitz in Deutschland hat. Ob ein Shop im Internet seriös ist, kann auch über den Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen herausgefunden werden.

Bekannte Fakeshops, die Brennholz anbieten

  • gutesbrennholz.com
  • www.holzundheizung.com
  • www.mkw-energieholz.com
  • holzundheizung.com
  • www.wald-brennholz.de
  • top-brennholz.com
  • bauerbrennholz.at


Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen

Was verbraucht am meisten Strom in der Wohnung?

Playstation-Controller
Fernseher, Computer, Handys und Konsolen verbrauchen nach Angaben der Verbraucherzentrale zu Hause die meiste Energie. Bildrechte: colourbox

Fast ein Drittel unseres Stromverbrauchs zu Hause entsteht durch Kommunikation und Unterhaltung: Fernseher, Computer, Handys und Konsolen ziehen nach Angaben der Verbraucherzentrale die meiste Energie aus der Steckdose. Hier auf besonders effiziente Geräte zu setzen, zahle sich aus. Aber auch Waschmaschine, Kühlschrank und Gefriertruhe stehen weit oben auf der Liste der typischen Stromfresser. Bei Großgeräten dieser Art sei es ratsam, nach etwa 10 bis 15 Jahren Bilanz zu ziehen, ob sich nicht ein Neukauf lohnen könnte.



Schlechte Idee: Stand-By-Funktion
Stand-by klingt zwar nach wenig Energieverbrauch, das stimmt allerdings nicht immer: Nach EU-Vorgabe dürfen neuere Geräte nur noch bis zu 0,5 Watt verbrauchen. Doch das gilt nicht für Geräte, die mit einem Netzwerk verbunden sind – womit wir wieder bei der Unterhaltung und Kommunikation wären: Für Spielekonsolen, Smart-TVs, Drucker und so weiter gilt die EU-Obergrenze nicht. Abschalten ist hier in jedem Fall die bessere Option, wenn das Gerät gerade nicht verwendet wird.

Eine Grafik zum Thema Energieverbrauch
Der Stromverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts setzt sich aus verschiedenen Quellen zusammen. Bildrechte: BDEW

Wie viel kosten 10 Minuten duschen?

13 Prozent der Energiekosten eines Haushalts entstehen nach Angaben der Verbraucherzentrale durch Warmwasser – vor allem durch Duschen und Baden. Läuft der Hahn, sprudeln zwischen 12 und 14 Liter Wasser pro Minute – und nach nur 10 Minuten duschen hat man so viel Wasser verbraucht wie durch ein Vollbad. Durch ein paar Tricks und kleine Gewohnheitsänderungen lässt sich hier eine Menge Energie sparen. Laut Berechnungen der Stiftung Warentest kann eine dreiköpfige Familie rund 700 Euro im Jahr sparen, wenn jedes Familienmitglied nur ein Grad kühler und etwas kürzer duscht und auf einen Sparduschkopf umsteigt.

Wassertemperatur senken
Beim Duschen wird das Wasser zunächst erhitzt und dann mit kaltem Wasser gemischt, bis es nicht mehr zu heiß ist und angenehme 38 Grad erreicht hat. Dabei geht eine Menge Energie verloren. Verhindern lässt sich dies, wenn die Temperatur in der Warmwasserbereitung gesenkt wird und Heizung, Boiler oder Durchlauferhitzer entsprechend angepasst werden.
In vielen Haushalten erzeugen Heizungsanlagen Warmwasser und zwar auch dann, wenn es gerade gar nicht gebraucht wird. Meist lässt sich in der Heizungstechnik einstellen, zu welchen Stunden das Warmwasser zur Verfügung stehen soll und der Energieverbrauch kann deutlich gesenkt werden.

Wassersparende Duschköpfe verwenden
Auch wassersparende Duschköpfe können den Verbrauch erheblich senken. Die Menge, die pro Minute durch den Hahn kommt, wird dabei verringert, je nach Modell auf 6 bis 8 Liter Wasser pro Minute. Solche Sparduschköpfe sind relativ erschwinglich und lassen sich leicht zu Hause selbst anbauen. Den gleichen Effekt hat ein sogenannter Durchflussbegrenzer, den man einfach zwischen Armatur und Duschschlauch einsetzen kann. Das Wasser kann dadurch, z.B. beim Einseifen, bis auf leichtes Tröpfeln fast abgestellt werden, aber die Temperatur bleibt gleich. Der Wasserverbrauch lässt sich so halbieren und senkt so auch deutlich den Energieverbrauch.

Sparen bei der Armatur
Außerdem gilt: Einhand-Armaturen, das heißt Duschen mit nur einem Hebel sind meist energieeffizienter als Armaturen mit zwei Reglern. Die Temperatur lässt sich über zwei Regler nicht so schnell einstellen und bis die Wunschtemperatur erreicht ist, geht so viel Wasser verloren.

Vorsicht vor anhaltendem Kaltwasser
Niedrige Wassertemperaturen haben zwar einen erheblichen Energiespareffekt, können aber dazu führen, dass sich Legionellen vermehren. Die Bakterien können grippeähnliche Erkrankungen auslösen und fühlen sich bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad am wohlsten. Bei mehr als 60 Grad werden sie abgetötet, daher sollte die Wassertemperatur im Speicher einmal wöchentlich zumindest für kurze Zeit auf 70 Grad aufgedreht werden.

Heizen mit Heizlüfter - eine Alternative zur Gasheizung?

Ein elektrischer Heizlüfter steht in einem Wohnraum.
Im August kostete eine Kilowattstunde (kwh) Strom im Bundesdurchschnitt rund 42 Cent, der Gaspreis lag bei rund 18 Cent/kwh. Heizlüfter sind damit keine gute Idee. Bildrechte: dpa

Nein. Experten von Verbraucherzentralen und Bundesnetzagentur raten ab. Das Heizen mit Heizlüftern ist derzeit aufgrund der gestiegenen Strompreise deutlich teurer als das Heizen mit Gas - laut Bundesnetzagentur um rund 50 Prozent. "Hinzu kommt die Gefahr, dass die Stromverteilnetze überlastet werden, wenn massig Heizlüfter angeworfen werden", sagt die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen Ramona Pop. Auch die Bundesnetzagentur hat auf dieses Problem hingewiesen. Allein von Januar bis Juni 2022 wurden in Deutschland rund 600.000 Einheiten verkauft, das entspricht einem Plus von knapp 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Marktforschungsunternehmen GfK mitteilte.

Umweltverbände wie der BUND verweisen zudem darauf, dass diese Art des Heizens klimaschädlich ist und zu einem Ressourcenproblem führen. Da gerade günstige Geräte eine kurze Lebensdauer hätten, entstehe in enorm kurzer Zeit viel Elektroschrott, argumentieren die Umweltverbände.

Daten und Fakten: Die Energiekrise in Zahlen

Wie voll sind die Gasspeicher in Deutschland aktuell? Wie hat sich der Spritpreis seit Jahresbeginn entwickelt? Und wie steht es um die Preise für Wasser, Strom, Erdgas und Heizöl? Alle Daten und Fakten hier!

Tipps für Autofahrer

Weniger und billiger Tanken

Preise an Tankstellen schwanken innerhalb eines Tages erheblich. Preisunterschiede bis zu 22 Cent sind keine Seltenheit. Laut einer Auswertung des ADAC tankt es sich abends am günstigsten. Demnach sei der Sprit zwischen 18:00 und 22:00 Uhr besonders billig.

Spritsparend fahren Sie im niedrigen Drehzahlbereich. Bei einer Drehzahl von circa 2.000 Umdrehungen pro Minute sollten Sie den Gang hochschalten. Im höchsten Gang liegt die spritsparendste Geschwindigkeit zwischen 60 und 90 km/h. Auf Autobahnen empfiehlt sich langsameres Fahren. Laut ADAC ist der Treibstoffverbrauch bei Tempo 160 rund zwei Drittel höher als bei Tempo 100.

Weitere Möglichkeiten, kleinere Mengen Sprit zu sparen:

  • Klimaanlage und Heizung abstellen
  • Einmal im Monat Luftdruck überprüfen, denn zu geringer Luftdruck steigert den Verbrauch um ca. einen halben Liter pro 100 Kilometer
  • Motor nicht unnötig laufen lassen, pro Stunde verbraucht ein Motor im Leerlauf ca. 1,5 Liter
  • An Ampeln sollten Sie den Motor abschalten, wenn Sie voraussichtlich länger als 20 Sekunden stehen
  • Vorausschauend Fahren, frühzeitig vom Gas gehen und öfter die Motorbremse nutzen


Mit E-Autos konnten Autofahrer lange Zeit kostenlos an Supermärkten wie Lidl oder Kaufland tanken. Inzwischen werden hier aber immer öfter Gebühren erhoben. Es gibt aber immer noch reichlich kostenlose Angebote. Auf Seiten wie goingelectric.de oder efahrer.com kann man diese zuverlässig finden. Einfach im Filter die Option "kostenlos laden" einstellen.

Tipps für den Haushalt

Strom und Geld sparen beim Wäsche waschen

Übervolle Wäschekörbe vor einer Waschmaschine
Wer täglich eine Wäsche bei 40 Grad macht, zahlt rund 110 Euro im Jahr allein für den nötigen Strom. Bei 30 Grad wären es nur rund 70 Euro. Bildrechte: colourbox

Zwei Drittel aller Wäschen in deutschen Haushalten werden bei mehr als 30 Grad gewaschen. Dabei werden Kleider auch bei Kaltwäschen sauber. Energie-Experte Marcus Gast vom Umweltbundesamt sieht hier großes Einsparpotenzial: "Man kann bis zu 40 Prozent pro Waschgang an Energie einsparen, indem man mit der Waschtemperatur von 40 auf 30 Grad runtergeht oder von 60 auf 40." Verbraucherportale rechnen sogar mit größeren Einsparmöglichkeiten.

Ein großer Irrglaube ist auch, dass die Waschmaschine umso mehr Strom zieht, je länger sie wäscht. Aber das Gegenteil ist der Fall. Da der größte Stromverbrauch im Heizen des zugeführten Wassers anfällt und schnelleres Aufheizen mehr Strom verbraucht, sind lange Waschzeiten energiesparender. "Das ist so ähnlich wie beim Autofahren: Wenn Sie beim Auto auf der Autobahn mit Vollgas fahren, kommen sie zwar schneller ans Ziel, Sie haben dann allerdings auch einen höheren Spritverbrauch", erklärt Energie-Experte Marcus Gast.

Stromverbrauch pro Waschladung:

  • 90 Grad: ca. 1,8 kwh
  • 60 Grad: ca 1,2 kwh
  • 40 Grad: ca. 0,6 kwh
  • 30 Grad: ca. 0,4 kwh
  • Kalt: ca. 0,35 kwh


Natürlich hängt der tatsächliche Stromverbrauch immer auch vom Alter und Typ der Waschmaschine ab und davon wie schwer die Waschladung ist. Bei potentiellen Strompreisen von 50 Cent/kwh kostet in der Modellrechnung eine Kaltwäsche ca. 18 Cent, eine 90 Grad-Wäsche hingegen 90 Cent.

Strom und Gas sparen beim Kochen

Wasser in einem Kochtopf kocht über
Einen Liter Wasser zu kochen, verbraucht mit Deckel durchschnittlich 0,16 kwh Energie. Bildrechte: IMAGO

Ganz unabhängig von der Art Ihres Herds lässt sich beim Kochen relativ einfach Strom oder Gas sparen - und das nicht zu knapp. Schließlich entfallen auf das Kochen rund zehn Prozent des allgemeinen Energiebedarfs eines Haushalts.

So reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch beim Kochen:

  • Kochen Sie mit Deckel, benötigen Sie bis zu zwei Drittel weniger Energie
  • Der Topf oder die Pfanne sollten zum Kochfeld passen. Sind Pfanne oder Topf zu klein, gehen bis zu 30 Prozent der Energie verloren
  • Dampfgaren statt im Wasserbad kochen: Kartoffeln lassen sich statt in einem Liter Wasser auch mit nur 200 ml Wasser dampfgaren
  • Häufig bietet es sich an, die Herdplatte fünf bis zehn Minuten vor Ende der Kochzeit auszuschalten. Dann erledigt die Nachwärme den Rest. Das geht besonders gut bei gusseisernen Kochplatten und Ceran-Feldern.


Elektroherd inzwischen günstiger als Gasherd

Lange Zeit war das Kochen auf einem Gasherd weit kostengünstiger als auf einem Elektroherd. Doch das lag an den niedrigen Gaspreisen. Effizient ist ein Gasherd nämlich nicht: Im Vergleich zum Induktionsherd verbraucht ein Gasherd rund 90 Prozent mehr Energie, rund 70 Prozent mehr sind es im Vergleich zum Cerankochfeld und immer noch rund 40 Prozent sind es mehr als bei einer gusseisernen Kochplatte. Da die Gaspreise die Strompreise inzwischen eingeholt haben, ist der Gasherd - Stand heute - deutlich teurer.

Übrigens: Kein Herd ist so effizient wie ein Wasserkocher. Wenn Sie also nur Wasser kochen wollen, sparen sie mit dem Wasserkocher rund 30 Prozent Energie.

Wie kann man Strom und Wasser sparen?

Ein Quicktipp zum Strom- und Warmwassersparen: In diesem dreiminütigem Video erklären die Kollegen von "Brisant", wo Sie im Haushalt problemlos sparen können.

Sparen 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Strom sparen beim Fernsehen gucken

Ein Mann hält eine Fernbedienung vor einen Fernseher, auf dem die Tagesschau läuft
Klar, je größer der Fernseher, desto größer ist der Stromverbrauch, aber unabhängig davon lässt sich mit jedem Gerät Energie sparen. Bildrechte: dpa

Fernseher sind in den meisten Haushalten mit den Jahren immer größer geworden. Doch mit den Bildschirmdiagonalen steigt auch der Energieverbrauch. Als Faustregel gilt: Pro fünf Zoll Bildschirmdiagonale erhöht sich der Energiebedarf grob geschätzt um 50 Prozent. Verbraucht ein 37-Zoll-Bildschirm etwa 50 bis 100 kwh im Jahr, sind es bei 55 Zoll (bei gleicher Nutzung und Bauweise) locker zwischen 150 und 300 kwh. Das wären bei potentiellen Strompreisen von 50 Cent/kwh bis zu 150 Euro, allein fürs Fernsehen im Jahr.

So sparen Sie Strom beim Fernsehen:

  • Stecker raus! Allein der Stand-by-Modus frisst bis zu 50 kwh im Jahr
  • Bildhelligkeit reduzieren! Dadurch sinkt der Stromverbrauch etwas, aber Achtung: bei LCD-Geräten muss nicht die Bildhelligkeit, sondern das Hintergrundlicht reduziert werden
  • Bildschirmschoner und Bildershow ausstellen! Diese Funktionen bieten viele modernen Modelle an, sie treiben aber auch den Stromverbrauch enorm
  • LED statt LCD und Plasma! Wer einen neuen Fernseher kaufen will, kann mit LED-Bildschirmen rund 30 Prozent Strom sparen
  • Denken Sie an Peter Lustig! Viele Menschen lassen den Fernseher im Hintergrund laufen, wenn sie eigentlich am Handy sind oder den Raum verlassen. Denken Sie dann an Peter Lustig, der zum Ende einer jeden Löwenzahn-Sendung den Kindern sagte: "Ihr könntet genauso gut abschalten!"

Wie spare ich Energie beim Kühlschrank?

Kühlschränke laufen immer: 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr. Viele laufen 15 bis 20 Jahre und sogar länger. Die Energieeffizienz hat sich in den letzten Jahren aber enorm verbessert. Wenn Sie schon länger über einen neuen Kühlschrank nachdenken, dann ist jetzt, aufgrund der enormen Energiepreise, der ideale Zeitpunkt um zu wechseln.

Eine Kühl-Gefrierkombination aus dem Jahr 2010 verbraucht ca. 310 kWh pro Jahr. Bei einem Strompreis von potentiell 50 Cent/kWh ergeben sich Stromkosten von 155 Euro jährlich. Neue Modelle verbrauchen nur 150 kWh pro Jahr, die Stromkosten liegen dann bei 75 Euro. Ist das eigene Gerät deutlich älter als zehn Jahre, ist die Ersparnis noch höher - bis zu 200 Euro jährlich sind dann drin.

Auch mit alten Geräten lässt sich Strom sparen, denn viele Kühlschränke sind zu kalt eingestellt. Jedes Grad Kälte verbraucht 10 Prozent mehr Energie. Eine Temperatur von 5 bis 7 Grad Celsius gilt als optimal. Auf einem handelsüblichen 7-Stufen-Regler entspricht das einem Wert zwischen Stufe 1 und 2. Darüber hinaus sparen Sie Strom, wenn Sie den Kühlschrank vor Sonneneinstrahlung schützen. Auch andere Wärmequellen (z.B. Herd) sollten vermieden werden. Enteisen Sie das Gefrierfach! Eisablagerungen führen zu bis zu 30 Prozent höheren Energiekosten. Außerdem gilt: Je voller der Kühlschrank, desto besser, denn gerade Lebensmittel, die viel Flüssigkeit enthalten, speichern viel Kälte und nehmen dem Gerät langfristig Arbeit ab.

Eine Grafik zum Thema Energieverbrauch
Der Stromverbrauch eines durchschnittlichen Haushalts setzt sich aus verschiedenen Quellen zusammen. Bildrechte: BDEW

Darf der Vermieter die Heizung herunter drehen?

Im Winter mag es so mancher im Wohnzimmer warm. Einige Wohnungsunternehmen hatten aber bereits angekündigt, die Temperaturen sowohl der Heizung als auch beim Warmwasser zu reduzieren. Zumindest beim Warmwasser darf der Vermieter das nicht.

Staatliche Hilfen

Hohe Nachzahlung? Wie das Jobcenter einmalig Ihre Nebenkosten übernimmt

Wer durch eine hohe Nebenkostennachzahlung in finanzielle Schwierigkeiten gerät, kann kurzzeitig Harz IV-Leistungen in Anspruch nehmen, um die Kosten zu decken. Das gilt selbst für Arbeitnehmer, die über ein regelmäßiges Einkommen verfügen und normalerweise kein ALG II (also Harz IV) beantragen könnten.

Normalerweise haben Menschen nur Anspruch auf eine solche Grundsicherung, wenn Sie nicht genügend Geld verdienen, um ihr Existenzminimum abzusichern. Dafür sieht das Gesetz einen Regelbedarf vor, der bei Alleinstehenden bei 449 Euro liegt. Rechnet man jetzt die Mietkosten hinzu, ist das das zu sichernde Existenzminimum.

Ein vereinfachtes Rechen-Beispiel:
Lara arbeitet als Hotelangestellte und verdient 1.400 Euro netto im Monat. Sie bewohnt eine kleine Zweiraumwohnung und zahlt dafür 500 Euro Warmmiete. Normalerweise könnte Lara kein Harz IV beantragen, weil sie ihren Regelbedarf und ihre Miete mit ihrem Gehalt selbst erwirtschaften kann.

Nun erhält Lara ihre Nebenkostenabrechnung, die aufgrund der gestiegenen Gaspreise statt rund 200 Euro wie bisher nun 800 Euro beträgt. Das bedeutet, dass Laras Gehalt allein plötzlich nicht mehr reicht, um ihr Existenzminium zu sichern. Genau genommen hat sie in dem Monat, indem sie die Nebenkostennachzahlung zahlen muss, 349 Euro zu wenig:

1.400 Euro (Gehalt)
- 449 Euro Regelbedarf
- 500 Euro Miete
- 800 Euro Nebenkostennachzahlung
= - 349 Euro

Statt die Nebenkosten über mehrere Monate abzustottern, kann Lara im selben Monat, in dem sie die Rechnung zahlen soll (das ist entscheidend!), Harz IV beantragen, denn in diesem Monat ist sie durch die Mehrkosten antragsberechtigt. Das Jobcenter würde nun also ihre Nebenkosten übernehmen.

Praktisch bekommt Lara sogar mehr als die 349 Euro: Weil Sie einen Job hat, steht ihr ein Freibetrag auf ihr selbstverdientes Einkommen zu. Dieser berechnet sich nach einem Einkommensschlüssel und kann durch zusätzliche Mehrbedarfe steigen. Bei Lara läge dieser bei 300 Euro (etwaige Mehrbedarfe nicht mitberechnet). Lara würde also 349 Euro Nebenkostenausgleich + 300 Euro Freibetrag erhalten; das macht 649 Euro.
Im nächsten Monat würde Laras Anspruch auf ALG II dann wieder erlöschen.

Ist meine Wohnung nicht zu groß, um Harz IV zu beantragen?
Nein, denn aufgrund einer speziellen Corona-Regelung darf das Jobcenter bis zum 31.12.2022 nicht die "Angemessenheit der Wohnkosten" prüfen. Normalerweise würde bei Harz IV die Kaltmiete überprüft werden. Derzeit müssen Sie wegen der Ausnahme-Regelung aber keine Bedenken haben.

Wie viel bleibt mir im September von der Energiepauschale?

Ein Taschenrechner liegt auf Geldscheine
Die im September ausgeschüttete Energiepauschale ist steuerpflichtig. Wie viel bleibt also übrig? Bildrechte: imago images/MiS

Im September erhalten einkommen­steuer­pflichtige Erwerbstätige 300 Euro als Energiepauschale mit dem Gehaltszettel. Das betrifft auch Renter, die nebenbei arbeiten. Selbstständige dürfen ersatzweise die Einkommensteuer-Vorauszahlung einmalig um diesen Betrag senken. Nicht arbeitende Rentner und Studierende gehen nicht leer aus. Sie bekommen ihre Energiepauschale im Dezember (siehe hier).

Die Energiepauschale unterliegt der Einkommenssteuer. Beschäftigte mit hohem Steuersatz bekommen also netto weniger von den 300 Euro als Erwerbstätige mit geringerem Einkommen.

Die tatsächlich erhaltene Energiepauschale kann durch die Steuerklasse und den Familienstand leicht davon abweichen. Die Berechnungen basieren auf dem Entlastungs-Rechner der Bundesregierung.

So hoch ist die Netto-Energiepauschale:

  • bis zu 10.347€ Jahreseinkommen: 300€
  • bis zu 15.000€ Jahreseinkommen: 255€
  • bis zu 45.000€ Jahreseinkommen: 202€
  • bis zu 72.000€ Jahreseinkommen: 174€

Bis zu 229 Euro Kinderzuschlag zusätzlich zum Kindergeld für Geringverdiener

Nur etwa ein Drittel aller Bezugsberechtigten beantragen Kinderzuschlag. Diese Sozialleistung in Höhe von 229 Euro zahlt die Familienkasse zusätzlich zum Kindergeld. Der Kinderzuschlag soll verhindern, dass Familien mit geringem Einkommen überhaupt ALG II beantragen müssen.

Um den Zuschlag für ein Kind beantragen zu können, müssen diese fünf Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Kind ist jünger als 25 Jahre, ist unverheiratet und lebt im gleichen Haushalt
  • Sie erhalten bereits Kindergeld für das Kind
  • Sie verfügen über ein Mindesteinkommen von 900 Euro als Elternpaar oder 600 Euro als alleinerziehendes Elternteil
  • Einkommen, Kindergeld, Kinderzuschlag und eventuelles Wohngeld decken zusammen den Bedarf der Familie ab
  • Sie erhalten kein ALG II


Das Mindesteinkommen kann durch eine Beschäftigung oder Leistungen wie ALG I oder Krankengeld gewährleistet werden. Kindergeld und Wohngeld können nicht als Mindesteinkommen angerechnet werden. Ein Minijob reicht nicht, um das Mindesteinkommen zu decken.

Ob Sie für den Kinderzuschlag in Betracht kommen, können Sie online mit wenigen Mausklicks im Kinderzuschlag-Lotsen überprüfen. Auf der gleichen Website können Sie den Kinderzuschlag auch beantragen.

230 Euro und mehr: Wer bekommt wann den Heizkostenzuschuss?

Sowohl Wohngeldempfänger als auch Azubis und Studierende, die staatliche Hilfen (z.B. Bafög oder AFBG-Förderung) beziehen, bekommen den Heizkostenzuschuss. Diese Leistung bekommen sie zusätzlich zur Energiepauschale (siehe hier). Harz IV-Empfänger sind von dem Zuschuss ausgeschlossen, denn ihre Heizkosten übernimmt das Jobcenter in voller Höhe.

Wohngeldempfänger, die alleine wohnen, bekommen 270 Euro, in einem Zwei-Personen-Haushalt sind es 350 Euro. Für jeden weiteren Mitbewohner sind weitere 70 Euro vorgesehen. Studierende und Auszubildende erhalten pauschal 230 Euro.

Für die Heizperiode von September bis Dezember 2022 soll es mit dem dritten Entlastungspaket einmalig einen zweiten Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger geben: Für eine im Haushalt lebende Person sind 415 Euro, für zwei Personen 540 Euro und für jede weitere Person zusätzliche 100 Euro geplant.

Das Geld muss nicht extra beantragt werden. Es wird mit der ohnehin empfangenen Hilfsleistung ausgezahlt. Wann das geschieht, ist unterschiedlich. Während Sachsen und Sachsen-Anhalt den Zuschuss im September auszahlen wollen, wird es in Thüringen vermutlich erst im Dezember soweit sein.

Wer kann eigentlich Wohngeld beantragen?

"Mehr als die Hälfte der Leute, die ein Anspruch auf Wohngeld haben, beantragen das nicht", sagt Wirtschaftsexperte Hermann-Josef Tenhagen. Da gehe es immerhin um rund 150 Euro im Monat. Besonders Rentner und Rentnerinnen würden diese Leistung zu selten in Anspruch nehmen.

Generell gilt, dass alle Menschen Wohngeld beantragen können, die:

  • eine Wohnung oder ein Zimmer zur Miete bewohnen
  • eine Genossenschafts- oder Stiftswohnung nutzen
  • in einem Heim wohnen (z.B Alten- oder Pflegeheim)
  • Wohnraum in einem eigenen Haus mit mehr als zwei Wohnungen bewohnen
  • ein mietähnliches Nutzungsrecht in Anspruch nehmen


Auch Eigentümer können Wohngeld (den sogenannten Lastenzuschuss) beantragen, wenn:

  • eine Wohnung oder ein Haus mit maximal zwei Wohnungen besitzen
  • sie Inhaber einer Genossenschafts- oder Stiftswohnung sind
  • sie erbbauberechtigt sind
  • sie ein eigentumsähnliches Dauerwohnrecht, Nießbrauchrecht oder Wohnungsrechts innehaben
  • sie Eigentümer einer landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstelle sind


Ob Wohngeld gewährt wird, hängt vom Einkommen und von den Wohnkosten ab. Dabei wird das Einkommen in Abhängigkeit zum Wohnort betrachtet. In Deutschland gibt es dafür sieben Mietstufen. Die höchste Mietstufe im Mitteldeutschen Raum hat Jena mit Stufe 4.

Ob Sie Wohngeld beantragen können, lässt sich mit dem Online-Rechner des Bundes überprüfen.

Was bringt mir das neue Entlastungspaket?

Am Sonntag hat die Bundesregierung ein 65 Milliarden Euro schweres Entlastungspaket angekündigt. Schon jetzt lässt sich festhalten, dass ...

  • Rentner zum 1. Dezember 300 Euro und Studierende 200 Euro als Einmalzahlung bekommen (muss noch versteuert werden)
  • Wohngeldempfänger einen zusätzlichen Heizkostenzuschuss von 415 Euro bekommen
  • Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern steuerfrei bis zu 3.000 Euro Inflationsprämie zahlen können (ähnlich der Corona-Prämie)


Darüber hinaus soll es eine Strompreisbremse für den Basisverbrauch geben. Das heißt, dass jedem Haushalt eine bestimmte Anzahl Kilowattstunden zu einem reduzierten Preis zustehen. Wie viele Kilowattstunden das sind und wie hoch der Festpreis dafür sein soll, steht noch nicht fest.

Weitere Maßnahmen wie die Einführung eines Bürgergeldes als Ersatz für Harz IV, eine Wohngeldreform, ein höheres Kindergeld und ein neues Nahverkehrsticket treten erst ab 2023 in Kraft.

Was kann ich tun, wenn ich die Energiekosten nicht mehr zahlen kann?

Wenn Sie die Energiekosten nicht mehr zahlen können, sollten Sie schnell handeln:

  • Sprechen Sie mit ihrem Energieanbieter! Es ist möglich Ratenzahlungen, höhere Abschläge oder auch eine Stundung zu vereinbaren
  • Stellen Sie einen Antrag auf Übernahme der Energieschulden beim Sozialamt oder beim Jobcenter
  • Rentner können einmalige Nachzahlungen, aber auch regelmäßige Stromrechnungen über die "Grundsicherung im Alter" geltend machen 
  • Holen Sie sich Hilfe bei den Verbraucherzentralen oder den örtlichen Schuldnerberatungen, die zum Beispiel von der Caritas, der Arbeiterwohlfahrt oder auch der Volkssolidarität angeboten werden
  • Behalten Sie ihr Energie-Budget mit einem Vorkassen-Zähler im Auge. Dieser zeigt an, für wie viel Strom oder Gas man bezahlt hat und wie viel bis zum Monatsende noch verfügbar ist

Tipps für Studierende

Wie viel Geld gibt es für Studierende?

Eine Studentin läuft an einer Info-Wand vorbei, die in einem Gebäude der Universität Hamburg hängt.
Bildrechte: dpa

Studierende profitieren sehr unterschiedlich von den Entlastungen, die die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat.
Im Dezember erhalten alle Studierenden bundesweit eine Energiepauschale in Höhe von 200 Euro. Diejenigen, die Bafög beziehen, bekommen einen Heizkostenzuschuss von 230 Euro und für diejenigen, die Wohngeld erhalten, sind es 270 Euro. Für Studierende, die neben dem Studium arbeiten, gibt es eine Energiepauschale von 300 Euro.

Große Unterschiede
In Sachsen beziehen nach Angaben der Konferenz sächsischer Studierendenschaften zwar überdurchschnittlich viele Studierende Bafög (25 Prozent), allerdings gehen alle anderen bis zur Energiepauschale von 200 Euro im Dezember erstmal leer aus.
Das liegt auch daran, dass die wenigsten Studierenden Wohngeld erhalten, da dies für regulär Studierende gesetzlich ausgeschlossen ist. Während diejenigen Studierenden, die von allen Entlastungen berücksichtigt werden, mit 730 Euro rechnen können, müssen andere noch bis zur Einmalzahlung im Dezember durchhalten.

In Thüringen nur 35 Euro Energiepauschale im Wohnheim zahlen

Das Studierendenwerk Thüringen hat für seine 71 Wohnheime mit rund 8.000 Zimmern eine Energiepauschale in Höhe von 35 Euro pro Monat eingeführt. Sie wird auf die bisherigen Mietkosten aufgeschlagen. Durch die Pauschale sollen sämtliche Energiekosten für die Studierenden bezahl- und planbar bleiben.

MDR (dvs,ask,kbe)

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Nachrichten | 09. September 2022 | 06:00 Uhr

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