European Championships | München Rebekka Haase und Co. sprinten zu Staffel-Gold

Rebekka Haase
Rebekka Haase beim Gold-Zieleinlauf am Sonntagabend in München. Bildrechte: IMAGO/MIS

Die deutsche Sprint-Staffel der Frauen über 4 x 100 Meter ist Europameister. Alexandra Burghardt, Lisa Mayer, Gina Lückenkemper und die Chemnitzer Schlussläuferin Rebekka Haase ließen am Sonntagabend in München in 42,34 Sekunden Polen und Italien hinter sich. Nach Bronze bei den Weltmeisterschaften in Eugene ist es der zweite große Erfolg kurz nacheinander.

 Zweiter EM-Titel für Lückenkemper

Bei der WM war Tatjana Pinto mit dabei, bei der EM wurde die angeschlagene Sprinterin nicht in der Staffel eingesetzt. Für Einzel-Europameisterin Lückenkemper war der Staffel-Erfolg der zweite Titel bei diesen European Championships.

Rebekka Haase, Gina Lückenkemper
Rebekka Haase (li.) und Gina Lückenkempfer durften schon bei der EM in Eugene jubeln. Diesmal setzte die Staffel noch einen drauf (Archivbild). Bildrechte: IMAGO/Chai v.d. Laage

Die 25-Jährige hatte erst am Samstag grünes Licht für ihren Start gegeben, nachdem sie unmittelbar nach dem Zieleinlauf über 100 m gestürzt war und sich dabei eine Wunde am linken Bein zugezogen hatte. Diese musste im Krankenhaus mit acht Stichen genäht werden. Vor vier Jahren in Berlin hatte die deutsche Staffel Bronze gewonnen, letztmals EM-Gold gab es 2012 in Helsinki.

Speerwurf-Gold: Weber wird Röhler-Nachfolger

Der deutsche Speerwerfer Julian Weber ist neuer Europameister und damit Nachfolger von Thomas Röhler, der vor vier Jahren in Berlin den Titel gewann. Bei der Leichtathletik-EM in München siegte der 27 Jahre alte Mainzer am Sonntag mit 87,66 Metern und holte seine erste internationale Medaille.

Weber hatte bei den Olympischen Spielen im Vorjahr und zuletzt bei der WM als Vierter jeweils einen Podestplatz verpasst, nun sorgte er für den sechsten EM-Titel des deutschen Teams in München. Silber ging an den Olympia-Zweiten und WM-Dritten Jakub Vadlejch aus Tschechien, der 87,28 Meter schaffte. Bronze holte der Finne Lassi Etelätalo mit 86,44 Metern. Titelverteidiger Röhler aus Jena war bereits in der Qualifikation ausgeschieden, der Olympiasieger von 2016 ist nach einer langwierigen Rückenverletzung noch nicht wieder in einstiger Form. Ex-Weltmeister Johannes Vetter hatte angeschlagen auf die EM verzichtet.

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dpa/sid

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 21. August 2022 | 21:45 Uhr

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