Leichtathletik | EM in München Traum von der Titelverteidigung geplatzt - Speerwerfer Röhler scheitert in der Qualifikation

Es sollte sein Comeback werden, geklappt hat es nicht. Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler aus Jena ist bei der Heim-EM in München bereits in der Qualifikation gescheitert und muss den Traum von der Titelverteidigung begraben.

Thomas Röhler, Speerwerfer
Aus der Traum: Speerwerfer Thomas Röhler scheitert bereits in der Qualifikation. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Chai v.d. Laage

Enttäuschung bei Speerwerfer Thomas Röhler aus Jena. Der Rio-Olympiasieger und Titelverteidiger ist bei der Heim-EM in München bereits in der Qualifikation gescheitert und muss die Heimreise antreten. Der 30-Jährige kam nicht über 71,31 Meter hinaus und landete in seiner Quali-Gruppe auf dem letzten Platz. Röhler hatte zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.

Röhler: "Wenn ich eines bin, dann Realist"

"Ich stecke in der wohl schwierigsten Phase meiner sportlichen Karriere", sagte Röhler, der aber nicht aufgeben will und sich ab sofort auf die Olympischen Spiele in Paris konzentriert: "Wenn ich eines bin, dann Realist. Nur eine Sache war auf dem Weg hierher sicher: Dass ich am Montag ins Training gehe und an meinem Traum 2024 weiterarbeite." Röhlers Saisonbestleistung steht bei 72,51 m. Für die EM im Olympiastadion besaß er als Europameister von 2018 eine Wildcard.

Weber und Hofmann im Finale

Unterdessen greift Julian Weber im Finale am Sonntag nach seiner ersten großen Medaille. Der Mainzer schaffte im Regen zwar nicht die eigentlich geforderten 83,50 Meter, kam mit 80,99 Metern aber souverän weiter. Auch Andreas Hofmann (77,29/Mannheim) steht im Finale.

jmd/sid 

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 19. August 2022 | 11:40 Uhr

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