Leichtathletik | Speerwurf Nach verkorkstem Olympiajahr: Röhler will wieder angreifen

Die Titelverteidigung in Tokio war sein großes Ziel, doch der Rücken zwickte. Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler hat schon bessere Zeiten erlebt. Dennoch richtet der 29-Jährige den Blick nach vorn.

Speerwerfer Thomas Röhler
Bildrechte: IMAGO / Hartmut Bösener

"Noch freue ich mich aufs Speerwerfen und bin voll dran, dass dieser Rücken einhundert Prozent mich nächstes Jahr wieder für den EM-Titel angreifen lässt", sagte Röhler – EM-Titelträger von 2018 – am Montag (6. September) im MDR-Interview.

Tokio als Motivation

Gedanken an ein Karriereende existieren bislang nicht – im Gegenteil. Die Olympischen Spiele in Tokio waren trotz seiner Abstinenz eher Ansporn für die Zukunft. "Die Spiele waren durch weniger Zuschauer weniger aufregend, aber im sportlich tiefen Kern waren sie super motivierend, auch für mich als Athleten, der schon olympisches Gold gewonnen hat."

Vom Sportler zum Macher?

Aktuell organisiert Röhler das Speerwurf Festival in Jena. Nach einem Jahr Pause soll am 17./18. September erneut ein Meeting der Spitzenklasse steigen. Nach seiner Laufbahn als Weltklasse-Athlet könnte sich der Thüringer durchaus vorstellen, auch in dieser Branche tätig zu werden. "Es wird eine Herzensentscheidung sein, wann wirklich mein Herz und mein Körper mir sagen, 'Thomas, du willst mehr Macher sein als Sportler'. Noch ist es nicht so weit."

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red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGENJOURNAL | 06. September 2021 | 19:00 Uhr

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