Fußball | DFL Bundesligaklubs müssen ab 2023/24 Nachhaltigkeitskriterien erfüllen

"Nachhaltigkeit" wird für die 36 Profiklubs der Bundesliga und 2. Liga ab der Saison 2023/24 ein obligatorisches Lizenzierungskriterium. Das beschlossen die Vertreter auf der DFL-Mitgliederversammlung in Frankfurt/Main. Auch ein neuer DFL-Aufsichtsratschef wurde gewählt.

Ein Ball der Marke Derbystar
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Die Deutsche Fußball Liga verschafft dem Thema Nachhaltigkeit mehr Bedeutung. Ab der Saison 2023/24 müssen die 36 Erst- und Zweitligisten im Lizenzierungsverfahren erstmals auch dementsprechende Kriterien erfüllen. Für die kommende Saison 2022/23 ist zunächst eine "Pilotphase" vorgesehen. Auf der DFL-Mitgliederversammlung am Dienstag (14. Dezember) verabschiedeten die Vereinsvertreter diesbezüglich einen bereits im vergangenen August angekündigten Grundsatzbeschluss.

Anstoß durch Taskforce "Zukunft Profifußball"

Christian Seifert (DFL)
Noch-DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. Bildrechte: imago images / Contrast

Demnach werden ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit in der Satzungspräambel des Ligaverbandes verankert sowie wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeitskriterien als neue Kategorie in die Lizenzierungsordnung aufgenommen. Auf den Weg gebracht worden war die Initiative von der Taskforce "Zukunft Profifußball", die in ihrem Abschlussbericht eine entsprechende Handlungsempfehlung gegeben hatte.

Die exakten Inhalte werden "basierend auf den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit" momentan von einer Arbeitsgruppe entwickelt und sollen zu einem späteren Zeitpunkt "gemeinsam mit den Klubs" finalisiert und verabschiedet werden. "Das wird nicht von heute auf morgen gehen, aber wir haben das Thema auf den Weg gebracht", sagte der scheidende DFL-Boss Christian Seifert.

Hopfen und Watzke für Seifert und Peters

Hans-Joachim Watzke
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke steht nun an der Spitze des DFL-Aufsichtsrats. Bildrechte: imago images/Eibner

Seifert tritt auf eigenen Wunsch nach über 15 Jahren an der Spitze der Dachorganisation des deutschen Profifußballs ab. Ab 1. Januar 2022 übernimmt Donata Hopfen den Vorsitz der DFL-Geschäftsführung. Darüber hinaus wurde Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des amtierenden DFB-Pokalsiegers Borussia Dortmund, zum neuen DFL-Aufsichtsratschef gewählt. Der 62-Jährige ist Nachfolger von Peter Peters, der im März 2022 bei der Wahl zum neuen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) antritt.

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dpa/red

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Fußball-Bundesligist RB Leipzig muss die Partie am Samstag bei Bor. M'gladbach ohne Nationalspieler Halstenberg bestreiten. Stefan Schönau berichtet.

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Es ist für Ex-Trainer Marco Rose die zweite Rückkehr in den Mönchengladbacher Borussia-Park nach dem Auftritt mit Dortmund 2021. Was sagt der der neue Coach von RB Leipzig zur Stimmung dort?

Fr 16.09.2022 18:29Uhr 00:23 min

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Dieses Thema im Programm: Sport im MDR AKTUELL-Nachrichtenradio | 14. Dezember 2021 | 16:40 Uhr

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