Fußball | Regionalliga ZFC Meuselwitz will Energie Cottbus "vor Probleme stellen"

4. Spieltag

Der Stachel der 1:4-Pleite gegen Rot-Weiß Erfurt sitzt noch tief. Doch am Samstag wartet im Stadion der Freundschaft mit Energie Cottbus ein Regionalliga-Topteam. Und der ZFC Meuselwitz will mutig auftreten und das Wollitz-Team vor Probleme stellen.

Kentu Malcolm Badu, Energie Cottbus und Fabian Raithel, Meuselwitz
Bildrechte: IMAGO / Steffen Beyer

Die gute Laune ist Heiko Weber noch nicht abhandengekommen. Abgehakt sei die ärgerliche 1:4-Heimniederlage gegen den FC Rot-Weiß Erfurt. Am Samstag in Cottbus soll und muss es die Mannschaft besser machen. "Gegen Erfurt haben wir fahrlässig und sorglos agiert. Da waren kapitale Fehler bei den Gegentoren. Das kannst du dir in dieser Regionalliga nicht leisten", so Weber. Das Hauptaugenmerk in dieser Trainingswoche lag auf der Stabilisierung der Defensive.

Und da dürfte ein 20-Jähriger sein Regionalliga-Debüt für den ZFC Meuselwitz feiern. Felix Rehder, er kam mit Weber von der U23 des FC Carl Zeiss Jena an die Schnauder, wird höchstwahrscheinlich im Stadion der Freundschaft auflaufen. "Er wird eine Chance bekommen, die hat er sich auch verdient." Rehder war in der Vorbereitung als Innenverteidiger zunächst durch starke Leistungen aufgefallen, danach klappte es nicht so recht. So stand er in den ersten drei Spielen nicht auf dem Platz. Eins stellte Weber noch  klar: Florian Hansch wird nicht wie in den ersten beiden Spielen als Rechtsverteidiger auflaufen. Den brauche man mit seiner Gefährlichkeit und Schnelligkeit in der Offensive.

Trainer Heiko Weber
Heiko Weber: "Kapitale Fehler abstellen" Bildrechte: IMAGO / Picture Point

Meuselwitz will "mutig sein"

Auch, um am Samstag bei Energie Cottbus etwas mitzunehmen. Doch dafür müsse man „mutig sein“. Der ZFC-Coach hofft zudem: "So ein Spiel vor so einer Kulisse kann auch inspirierend sein. Wir wollen den Gegner vor Probleme stellen. Wir wissen, was auf uns zukommt, das wird eine harte Nuss." Personelle Probleme hat der Coach weiterhin keine. Auch Nils Schätzle, der gegen Erfurt kurz nach seiner Einwechslung verletzt runter musste, konnte wieder mittrainieren.

Nur vier Punkte für Energie Cottbus

Die Cottbusser selbst haben nach drei Spielen nur vier Punkte eingesammelt, brachten vergangene Woche trotz drückender Überlegenheit gegen den SV Lichtenberg nur ein mageres 0:0 mit nach Hause. Trainer "Pele“ Wollitz forderte nach der Partie "mehr Torchancen, ein intensiveres, besseres Spiel". Man merke schon, dass die Mannschaft den Rucksack mitschleppt, als einer der großen Favoriten auf den Staffelsieg gehandelt zu werden. Dem wurde Energie bisher nicht gerecht. Das weiß auch Wollitz, der allerdings die Ungeduld im Umfeld bemängelte.

Arnel Kujovic, Paul Milde, Claus-Dieter Wollitz und Elias Bethke, Energie Cottbus
Es läuft noch nicht rund bei Energie Cottbus. Bildrechte: IMAGO / Jan Huebner

Wollitz beklagt: "Wenig Geduld mit neuen Spielern"

"Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir haben uns den Start anders vorgestellt. Da fehlen drei Punkte, es gibt Verunsicherung und Unzufriedenheit. Leider hat man nicht die Geduld den neuen Spielern die nötige Zeit zu geben. Fünf Punkte Rückstand zur Spitze machen mich nicht nervös, aber die Spieler haben schon wieder negative Gedanken“, erklärte Wollitz im Interview mit "Niederlausitz aktuell". Das Spiel gegen Meuselwitz werde schwierig, "weil die immer alles reinhauen". Am Ende aber hätte man immer gewonnen, wie in der letzten Saison. "Wir haben die Spieler, die das packen können, wenn das Selbstvertrauen da ist."

Bilanz: Nichts zu holen in Cottbus

In der Tat gab es in der letzten Saison für Meuselwitz gegen Energie nichts zu holen. Das Auswärtsspiel, das erste damals unter Trainer David Bergner, ging 0:3 verloren. Im Rückspiel setzte es gar eine 1:4-Heimniederlage. Im Stadion der Freundschaft kassierte der ZFC bei den bisher vier Auftritten vier Niederlagen.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 27. August 2022 | 16:00 Uhr

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