Tischtennis | Bundesliga Geschafft! Mühlhausen holt ersten Saisonsieg

4. Spieltag

Der Post SV Mühlhausen hat endlich den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Thüringer setzten sich vor eigenem Publikum in einem wahren Tischtennis-Krimi nach gut dreieinhalb Stunden gegen den ASV Grünwettersbach mit 3:2 durch.

Tischtennis-Bundesliga mit "Post Mühlhausen vs. ASV Grünwettersbach"
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Gäste gehen in Führung

Im ersten Duell musste sich Mühlhausens Steffen Mengel mit Ricardo Walther auseinandersetzen. Nach verlorenem ersten Satz (7:11, holte Mengel den zweiten Durchgang mit 11:4. Im Anschluss setzte sich jedoch der deutsche Meister im Einzel von 2020 mit 11:9 und 11:8 durch und verbuchte den ersten Zähler für die Gäste.

0:2: Habesohn verliert knapp

In der zweiten Paarung traf Daniel Habesohn auf den Chinesen Xi Wang. Nach vier spannenden Durchgängen stand es 2:2 (11:9, 8:11, 11:5, 8:11). Im entscheidenden fünften Durchgang musste sich der Mühlhäuser Publikumsliebling aus Österreich schließlich mit 8:11 geschlagen geben.

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Nach dem 0:2-Rückstand war die Stimmung bei Daniel Habesohn (l.) und Steffen Mengel (r.) erstmal im Keller. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ionescu verkürzt

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Ovidiu Ionescu Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Den ersten Punkt für die Postler verbuchte der Rumäne Ovidiu Ionescu. Im Duell gegen den Slowenen Deni Kozul gewann er die ersten beiden Sätze im Eiltempo (11:6, 11:7). Im umkämpften dritten Abschnitt hatte Ionescu knapp mit 11:13 das Nachsehen, doch der vierte Durchgang ging mit 11:5 erneut klar an den Mühlhäuser. Die rund 150 Zuschauer waren nun hellwach, erhofften sich die Wende. Sie sollten nicht enttäuscht werden.

Mengel behält die Nerven

So entwickelte sich das vierte Duell zwischen Mengel und Wang zu einem wahren Krimi. Während der Thüringer den ersten und dritten Satz mit 13:11 und 11:3 für sich entschied, gingen die Durchgänge zwei und vier knapp an den Chinesen (jeweils 11:9). Im fünften Satz hatte Mengel die besseren Nerven, führte schnell und siegte am Ende klar mit 11:5. Das ersehnte 2:2 war nun geschafft.

Marathon mit Happy End

Im Entscheidungsdoppel standen sich Habesohn mit Irvin Bertrand sowie Walther mit Tobias Rasmussen gegenüber. Nach einem Fehlstart (6:11) holten die Thüringer die zwei folgenden Durchgänge (13:11, 11:6). Den vierten Abschnitt sicherten sich dann erneut die Gäste (11:7). Im dramatischen fünften Satz liefen die Gastgeber nochmals zur Höchstform (11:2) auf und krönten den Marathon mit der vielumjubelten Siegpremiere.

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red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 10. September 2021 | 19:00 Uhr

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