Volleyball | Bundesliga Dresdner SC, VfB Suhl und Schwarz-Weiß Erfurt beenden die Hauptrunde

Die Hauptrunde der Bundesliga-Saison ist vorbei. Für Dresden und Suhl geht es in den Playoffs weiter, Erfurt kann in Richtung neue Bundesliga-Spielzeit planen, denn Absteiger gibt es dieses Jahr nicht.

Die Mannschaft des Dresdner SC jubelt nach Spielgewinn.
Die Spielerinnen des DSC beenden die Hauptrunde auf Platz eins. (Archiv) Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Dresdner SC bereit für die Playoffs

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben die Hauptrunde mit einem Heimsieg beendet. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich am Samstag (13.03.) in einem umkämpften Match gegen die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1 (25:19, 25:23, 15:25, 25:18) durch. Damit verteidigten die Elbestädterinnen die Tabellenführung und gehen von Platz eins in die entscheidende Meisterschaftsphase. Bereits am Mittwoch (17.03.) starten sie bei den Ladies in Black Aachen ins Viertelfinale.

Die Dresdnerinnen starteten konzentriert ins Spiel, diktierten das Geschehen mit druckvollen Aufgaben und variablen Angriffen. Als sich die Gäste aus Vilsbiburg zwischenzeitlich auf zwei Punkte herankämpften, hatten die Gastgeberinnen die passende Antwort parat. Im zweiten Durchgang kamen die Roten Raben besser in die Partie, während sich beim DSC immer mehr Annahmefehler einschlichen.

Nach einigen Wechseln kämpften sich die Gastgeberinnen zurück und behielten auch in der engen Schlussphase die Nerven. Bei Dresden stand im dritten Abschnitt fast komplett die zweite Reihe auf dem Feld und so sicherten sich die Raben den 1:2-Satzanschluss. Im vierten Durchgang lieferten sich beide Mannschaften einen engen Schlagabtausch, aber der DSC ließ sich dann wieder mit fast kompletter Stammbesetzung den Sieg nicht mehr nehmen.

Suhl beendet Hauptrunde mit Niederlage

Im letzten Spiel der Hauptrunde haben die Volleyballerinnen des VfB Suhl eine bittere Niederlage kassiert. Die Thüringerinnen unterlagen am Samstagabend dem Tabellenzehnten VC Wiesbaden mit 0:3 (12:25, 22:25, 22:25). Während die Gegnerinnen keine Chance mehr auf das Erreichen der Playoffs hatten, verpassten die Suhlerinnen durch die Niederlage den Sprung auf Platz fünf der Tabelle.

In der K.o.-Runde trifft der VfB auf den Schweriner SC mit dem ehemaligen Suhler Trainer Felix Koslowski. Die Playoffs beginnen am Mittwoch, der VfB ist erstmals seit der Saison 2013/14 wieder dabei.

Gegen Wiesbaden musste Suhls Cheftrainer Laszlo Hollosy mitansehen, wie seinem Team im ersten Satz nur selten richtige Spielzüge gelangen. Zwei Auszeiten halfen auch nichts. Spätestens beim 10:20-Zwischenstand war der erste Satz für Suhl verloren. Auch im zweiten Durchgang tat sich die Mannschaft um VfB-Kapitänin Claudia Steger schwer. Im dritten Durchgang machten es die Suhlerinnen noch einmal spannend und hielten das Geschehen lange offen. Am Ende aber präsentierte sich Wiesbaden abgeklärter und entschlossener.

Erfurt kassiert zehnte Niederlage in Folge

Schwarz-Weiß Erfurt bleibt abgeschlagen am Tabellenende. Die Thüringerinnen kassierten am Samstagabend beim 0:3 (18:25, 24:26, 23:25) beim USC Münster ihre zehnte Niederlage in Folge. Damit bleiben sie als Schlusslicht bei gerade einmal zwei Siegen und sechs Punkten stehen, der Abstand zum Vorletzten VC Wiesbaden wächst nach dessen 3:0-Sieg beim VfB Suhl sogar auf elf Zähler an. Letzter Erfolg des Teams von Trainer Gil Ferrer Cutino war ausgerechnet das 3:2 im Hinspiel gegen Münster am 19. Dezember. Seitdem gab es nur noch Niederlagen, davon fünf ohne eigenen Satzgewinn.

Auch in Münster starteten die Erfurterinnen in der Sporthalle Berg Fidel denkbar schlecht. Der erste Satz ging nach zwischenzeitlicher Aufholjagd (10:10) am Ende klar an die Gastgeberinnen. Zwar wachten die Gäste aus Thüringen im zweiten Abschnitt auf und führten schon mit 18:10, doch der USC drehte den Rückstand noch zu seinen Gunsten um und machte schließlich im dritten Satz alles klar.

Gut für die Erfurterinnen: Wegen der Corona-Pandemie hat der letzte Tabellenplatz keine sportlichen Folgen, es gibt in dieser Saison keine Absteiger.

ten/mze/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 13. März 2021 | 21:45 Uhr

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